Ausstellung | 09.06. - 06.11.2022

Anne Frank und die Schweiz

Ausstellung

Das Tagebuch der Anne Frank ist weltberühmt. Weniger bekannt ist, dass die globale Verbreitung grösstenteils aus der Schweiz erfolgte. Während Anne, ihre Schwester und ihre Mutter im Konzentrationslager ermordet wurden, überlebte Annes Vater als Einziger der Familie den Holocaust. Otto Frank zog in den 1950er-Jahren zu seiner Schwester nach Basel. Von dort machte er es sich zur Aufgabe, die Aufzeichnungen seiner Tochter in die Welt zu tragen und ihre Botschaft für Menschlichkeit und Toleranz für die kommenden Generationen zu erhalten.

In Kooperation mit dem Anne Frank Fonds, Basel, und dem Familie Frank Zentrum im Jüdischen Museum Frankfurt.

   

Führungen

Sa 20.8.2022

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Anne Frank und die Schweiz

Sa 27.8.2022

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Anne Frank und die Schweiz

Do 1.9.2022

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

Anne Frank und die Schweiz

Do 29.9.2022

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

Anne Frank und die Schweiz

Do 13.10.2022

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

Anne Frank und die Schweiz

Sa 22.10.2022

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Anne Frank und die Schweiz

Sa 5.11.2022

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Anne Frank und die Schweiz

So 11.9.2022

11:00 – 12:00 Uhr

Führung

Anne Frank und die Schweiz - Überblicksführung

So 25.9.2022

11:00 – 12:00 Uhr

Führung

Anne Frank und die Schweiz - Überblicksführung

So 16.10.2022

11:00 – 12:00 Uhr

Führung

Anne Frank und die Schweiz - Überblicksführung

Do 8.9.2022

14:00 – 15:15 Uhr

Führung

Anne Frank und die Schweiz

Do 20.10.2022

14:00 – 15:15 Uhr

Führung

Anne Frank und die Schweiz

Anne Frank und die Schweiz - Überblicksführung

Private Gruppenführung

In ihrem Versteck im Hinterhaus schreibt Anne Frank über ihren Alltag, ihre Gefühle und Gedanken. Warum wird ihr Tagebuch heute auf der ganzen Welt gelesen? Was erfahren wir dadurch über den Holocaust? Der Rundgang erzählt anschaulich, wer Anne Frank war und wie sie lebte. Dabei zeigt sich auch, welchen Bezug die Familie Frank zur Schweiz hatte. Anne Franks Lebensgeschichte schafft einen feinfühligen unmittelbaren Zugang zu einem herausfordernden Thema.

Führung: 1 Stunde

Führungen für private Gruppen sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich:
Mo zwischen 9.30 und 18 Uhr, Di bis Fr zwischen 9.30 und 19.45 Uhr, Sa und So zwischen 10 und 17 Uhr.

Anmeldung:  

2 Wochen im Voraus

Dauer:

 

60 Minuten, spezielle Angebote auf Anfrage möglich

Gruppengrösse:

 

max. 25 Personen pro Führung.

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Weitere Angebote nach Absprache.

Kosten:


 

 

180 CHF für die Führung, zuzüglich reduzierter Eintritt von 8 CHF pro Person.

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei.

Für Gruppen von Personen mit Ausweis N, S, B, F (Flüchtling) oder F (Ausländer/in) sind Führung und Eintritt kostenlos. 

Mitarbeiterin des Landesmuseums am Telefon

Reservationsdesk

+41 44 218 66 00 reservationen@nationalmuseum.ch

Erhältlich am Welcome Desk in deutscher, französischer, italienischer, englischer und chinesischer Sprache (Miete 5 Franken). Der Audioguide steht zudem in der App «Landesmuseum» kostenlos für Ihr Smartphone zur Verfügung: 

App Store   Google Play

 

 

Schulen

Anne Frank und die Schweiz – Überblicksführung

Sekundarstufe I und II

Während des Zweiten Weltkriegs schreibt Anne Frank über den Alltag im Versteck im Hinterhaus und über ihre Gefühle und Gedanken. Warum wird ihr Tagebuch heute auf der ganzen Welt gelesen? Welchen Bezug hatte sie zur Schweiz? Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wer Anne Frank war und wie sie lebte, bevor sie deportiert und ermordet wurde. Ihre Lebensgeschichte ist Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Holocaust.

Führung: 1 Stunde
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz

Auch als virtuelle Führung möglich, buchbar während den folgenden Zeitfenstern: montags 13.00-18.00 Uhr, mittwochs und freitags 08.15-10.30 Uhr.

Für Schulklassen ab dem 9. Schuljahr bietet das Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich ergänzend den Quellenworkshop «Flucht in die Schweiz?» an. Das Angebot ist kostenlos, die Platzzahl beschränkt. Weitere Informationen unter www.afz.ethz.ch

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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Illustration aus «Das Tagebuch der Anne Frank» von Ari Folman und David Polonsky

Anne Frank und die Schweiz – das Tagebuch in Bildern

Mittelstufe | Sekundarstufe I

Das Tagebuch von Anne Frank gibt einen Einblick in den Alltag einer jüdischen Familie im Versteck. Wie gestaltete sich ihr Tagesablauf? Was verbindet die Familie Frank mit der Schweiz? Die Schülerinnen und Schüler erkunden das Leben von Anne Frank in Kleingruppen, ausgerüstet mit Graphic Novels. Auf ihren Spuren setzen sie sich mit der Verfolgung zur Zeit des Holocaust auseinander.

Interaktive Führung: 1.5 Stunden
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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Einführungen für Lehrpersonen

Führung durch die Ausstellung «Anne Frank und die Schweiz» mit Inputs zur Arbeit mit Schulklassen ab Mittelstufe. Mit Rebecca Sanders, Kuratorin der Ausstellung, sowie Stefanie Bittmann-Brunschwiler und Vera Humbel, Bildung & Vermittlung.

Mi 15.06.2022 | 17.30 – 19.00

Virtuelle Führung durch die Ausstellung und Inputs zur Arbeit mit Schulklassen ab Mittelstufe. Mit Rebecca Sanders, Kuratorin der Ausstellung, sowie Stefanie Bittmann-Brunschwiler und Vera Humbel, Bildung & Vermittlung.

Dieser Rundgang findet via Zoom statt. Sie bekommen nach der Reservation einen persönlichen Online-Zugang zugeschickt.

Mi 22.06.2022 | 17.30 – 19.00

Schulunterlagen

Die Schulunterlagen bestehen aus didaktischen Überlegungen für die Lehrpersonen, Arbeitsblättern, Porträtkarten rund um Anne Frank und ihre Geschichte, sowie Ereigniskarten mit historischen Meilensteinen. 

Selbstständige Besichtigung

Die Ausstellung kann auf Anmeldung auch selbstständig besucht werden. Vorgängige Besuche sind für Lehrpersonen aus der ganzen Schweiz kostenlos.

Im Anschluss an die Führung empfiehlt sich eine selbstständige Vertiefung in der Ausstellung mit der Schulklasse mit Hilfe der Schulunterlagen.

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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Blogbeiträge zum Thema

Schang Hutters Skulptur vor dem Landesmuseum in Zürich.

Fabienne Meyer

21. Juli 2022

Die lange Reise eines Mahnmals

Der 2021 verstorbene Schang Hutter hat 1996 ein Mahnmal gegen den Holocaust geschaffen. Seine Skulptur «Shoah» hat zwei Jahre später auf ihrer Reise durch die Schweiz aufgerüttelt, aber auch für heftige Kritik gesorgt.

Weiterlesen

Erika Hebeisen

22. November 2021

Stimmen von Holocaust-Überlebenden in der Schweiz

Fishel Rabinowicz (*1924) ist einer der letzten lebenden Zeitzeugen des Holocaust. Dass die Schweiz ihn und andere Holocaust-Überlebende aufgenommen hat, war keineswegs selbstverständlich.

Weiterlesen

Dominik Landwehr

6. Mai 2020

Ein Lied geht um die Welt

Mit seiner Stimme berührte Joseph Schmidt Millionen. Der Tenor starb 1942 im Zürcher Oberland am Ende seiner Flucht vor dem Naziregime. Das Schicksal des jüdischen Sängers bewegt auch heute noch.

Weiterlesen
Alle Blogbeiträge

Medien

Anne Frank und die Schweiz

Landesmuseum Zürich | 9.6.2022 - 6.11.2022
publiziert am 8.6.2022

Das Tagebuch der Anne Frank hat die Welt nach dem Holocaust aufgerüttelt. Die Chronik von 735 Tagen Alltag, Angst und Hunger für acht Jüdinnen und Juden im Amsterdamer Versteck vor den Nationalsozialisten ist inzwischen weltberühmt. Was die Familie Frank und die Verbreitung des Tagebuchs mit der Schweiz verbindet, ist hingegen wenig bekannt.

Edith, Margot, Anne Frank und vier weitere Versteckte überlebten die Konzentrationslager nicht. Einzig Otto Frank blieb am Leben und kehrte 1945 aus Auschwitz zurück. Als Staatenloser liess er sich schliesslich in der Schweiz nieder. Von hier aus machte er das Vermächtnis seiner Tochter Anne der ganzen Welt bekannt. Ihre Tagebücher sind ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Toleranz und Teil der Weltliteratur geworden.

Die Geschichte der Familie Frank steht stellvertretend für das Schicksal von unzähligen jüdischen Familien während des Zweiten Weltkriegs: Auswanderung, Flucht, Deportation, Ermordung. Die Erinnerung an den Holocaust ist Mitte der 1990er-Jahre zunehmend wichtiger geworden. Die Ausstellung verknüpft die Flucht der Familie von Anne Frank nach Amsterdam mit jener ihrer Verwandten im Basler Exil. Die parallel entwickelten Geschichten der beiden Familienzweige zur Zeit des Zweiten Weltkriegs schärft den Blick für die spezifischen Bedrohungen von Jüdinnen und Juden in zwei europäischen Kleinstaaten.

Zentral präsentiert die Ausstellung das faksimilierte Tagebuch von Anne Frank und baut auf ihren Erzählungen auf. Sie vermittelt Entstehungsbedingungen der Texte und schaut auf deren Wirkungsgeschichte. Anhand von Objekten, Fotos und Dokumenten gibt die Ausstellung Einblicke in das Leben der Familie. Dank einer Kooperation mit dem Anne Frank Fonds Basel und dem Familie Frank Zentrum Frankfurt, das die Familienarchive vereint, entfaltet die Ausstellung ein authentisches Narrativ und eröffnet darüber einen alltagsgeschichtlichen Blick, auch auf die Flüchtlingspolitik und die Flüchtlingshilfe in der Schweiz während dem Zweiten Weltkrieg.

Mehr zur Ausstellung

Bilder

Anne Frank

Anne Frank, Amsterdam, 1942

© Anne Frank Fonds Basel

Anne Franks Tagebuch

Faksimile des rot-weiss karierten Tagebuchs von Anne Frank, Amsterdam, 1942-1944

© Anne Frank Fonds Basel

Erstausgabe Het Achterhuis

Het Achterhuis, «Das Hinterhaus», ein von Anne Frank selbst gewählter Titel

© Schweizerisches Nationalmuseum

Anne Frank im Engadin

Anne Frank verbringt in den 1930er-Jahren Sommerferien in Sils Maria im Engadin.

© Anne Frank Fonds Basel

Anne Frank mit Familie

Anne Frank und ihre Familie in Amsterdam am Merwedeplein, ihrem neuen Zuhause in Amsterdam, 1941

© Anne Frank Fonds Basel

Anne Franks Pyjama-Täschchen

Von Anne Frank besticktes Pyjama-Täschchen, Amsterdam, 1934-1944

© Schweizerisches Nationalmuseum

Gelber Stern

Gelber Stern mit Aufdruck «Jood», Amsterdam, Mai 1942–1945

© Joods Museum Amsterdam

Für Juden verboten

Drei Buben stehen mit ihren aufgerollten Handtüchern am Eingang eines Schwimmbades. Am Zaun ist ein Schild mit dem Text «Voor Joden verboden» angebracht.

© Stadsarchief Rotterdam, Collectie J. Van Rijn

Schang Hutters «Shoah»

Stahlplastik «Shoah» von Schang Hutter, 1998

© Schweizerisches Nationalmuseum

Blick in die Ausstellung

© Schweizerisches Nationalmuseum

Blick in die Ausstellung

© Schweizerisches Nationalmuseum

Pressekontakt Schweizerisches Nationalmuseum

+41 44 218 66 63 medien@nationalmuseum.ch

Impressum

  • Gesamtleitung Denise Tonella
  • Ausstellungskuratorinnen Rebecca Sanders, Erika Hebeisen
  • Projektleitung Rebecca Sanders
  • Wissenschaftliche Mitarbeit Marina Amstad, Manda Beck, Thomas Bochet, Noëmi Crain Merz, Aaron Estermann, Selina Stuber, Andreas Zangger
  • Szenografie Ralph Nicotera, Zürich
  • Ausstellungsgrafik Thomas Lehmann, LDSGN Zürich
  • Film Aufstieg des Nationalsozialismus Gabriel Heim, Basel
  • Animation und Illustration Nino Christen, Maj Dörig, Zürich
  • Steuernder Ausschuss Heidi Amrein, Beat Högger, Markus Leuthard, Sabrina Médioni, Denise Tonella
  • Projektcontrolling Sabrina Médioni
  • Bildung und Vermittlung Gerda Bissig, Tanja Bitonti, Stefanie Bittmann-Brunschwiler, Sabina Brändli PH Zürich, Lisa Engi, Vera Humbel
  • Werbegrafik Resort GmbH für Visuelle Kommunikation, Zürich
  • Technische Leitung Ladina Fait
  • Ausstellungsbau Bachir Ezzerari, Janine auf der Maur, Ladina Fait, Marc Hägeli, Mike Roder, David Schwitter
  • Konservatorische Leitung Elke Mürau
  • Konservierung und Objektmontage Anna Jurt, Sarah Longrée, Jürg Mathys, Elke Mürau, Tino Zagermann
  • Leihwesen und Objektlogistik Christian Affentranger, David Blazquez, Simon D’Hollosy, Reto Hegetschweiler, Maya Jucker, Markus Scherer, Samira Tanner, David von Arx, Angela Zeier
  • Fotografie Jörg Brandt
  • Bildarchiv Andrea Kunz, Fabian Müller
  • IT | Web René Vogel, Danilo Rüttimann
  • Medienstationen Thomas Bucher, Ulrich Heiniger, Pasquale Pollastro, Danilo Rüttimann, René Vogel
  • Marketing und Kommunikation Andrej Abplanalp, Alexander Rechsteiner, Carole Neuenschwander, Sebastiano Mereu, Anna-Britta Maag
  • Übersetzungen Marie-Claude Buch-Chalayer, Bill Gilonis, Marco Marcacci, Laurence Neuffer

Leihgaben

  • Alice und Louis Koch-Stiftung, Basel
  • Anne Frank Fonds, Basel
  • Appenzeller Brauchtumsmuseum, Urnäsch
  • Archiv für Zeitgeschichte ETH Zürich
  • Familie Frank Zentrum im Jüdischen Museum Frankfurt, Dauerleihgabe des Anne Frank Fonds, Basel, und der Familie Elias-Frank
  • Gedenkstätte Bergen-Belsen, Lohheide
  • Historisches Museum Basel
  • Joods Museum, Amsterdam
  • Jüdisches Museum der Schweiz, Basel
  • Kantons- und Universitätsbibliothek, Freiburg
  • Museum Altes Zeughaus, Solothurn
  • Museum für Gestaltung Zürich, Zürcher Hochschule der Künste
  • Plakatsammlung, Schule für Gestaltung Basel
  • Fishel Rabinowicz, Locarno
  • Urs Rudolf, Solothurn
  • Bernard Schüle, Affoltern a. Albis
  • Stichting tot Behoud van Historische Philips Produkten (SBHP), Eindhoven
  • Stiftung Museum im Zeughaus, Schaffhausen