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Uras d'avertura

Museum, butia e bistro

  • mardi fin mesemna 10:00 - 17:00

  • gievgia 10:00 - 19:00

  • venderdi fin dumengia 10:00 - 17:00

  • glindesdi serrà

Bibliothek

  • mardi fin mesemna e venderdi 10:00 - 18:00

  • gievgia 10:00 - 19:00

  • sonda fin glindesdi serrà

An Feiertagen geschlossen

Wegen einer Bestandesrevision bleibt die Bibliothek vom 1. – 24. August 2026 geschlossen.
Ab Dienstag, 25. August 2026 ist die Bibliothek wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Uras d'avertura spezialas

  • Lange Nacht der Museen 05.09.2026 10:00 - 17:00
    18:00 - 23:59

  • Lange Nacht der Museen 06.09.2026 0:00 - 2:00
    10:00 - 17:00

  • Knabenschiessen 14.09.2026 serrà

  • Familientag 18.10.2026 10:00 - 17:00

  • 21.12.2026 10:00 - 17:00

  • 22.12.2026 10:00 - 17:00

  • 23.12.2026 10:00 - 17:00

  • Heiliger Abend 24.12.2026 10:00 - 14:00

  • Weihnachten 25.12.2026 10:00 - 17:00

  • Stephanstag 26.12.2026 10:00 - 17:00

  • 27.12.2026 10:00 - 17:00

  • 28.12.2026 10:00 - 17:00

  • 29.12.2026 10:00 - 17:00

  • 30.12.2026 10:00 - 17:00

  • Silvester 31.12.2026 10:00 - 17:00

  • Neujahr 01.01.2027 10:00 - 17:00

  • Berchtoldstag 02.01.2027 10:00 - 17:00

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Mussar tut

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Mussar tut

History Talks

Arbeit, Moral, Kontrolle. Zur Geschichte der Sexarbeit

| accessibility.time_to

mit Sarah Baumann und Nathalie Eleyth

Was bedeutet Sexarbeit und wie wird sie gesellschaftlich eingeordnet? Welche Vorstellungen von Moral, Arbeit und Geschlecht prägen den Umgang mit ihr bis heute? Und wie haben sich rechtliche, soziale und kulturelle Perspektiven im Laufe der Zeit verändert?

Seit dem 19. Jahrhundert wurde Sexarbeit zunehmend reguliert, kontrolliert und moralisch bewertet: durch Medizin, Polizei, Kirche oder Frauenbewegungen. Bis heute stehen sich unterschiedliche Positionen gegenüber: Während die einen Sexarbeit als Ausdruck struktureller Gewalt und patriarchaler Verhältnisse verstehen, betonen andere die Selbstbestimmung von Sexarbeitenden und fordern deren Anerkennung als Erwerbsarbeit mit entsprechenden Rechten. Diese Kontroverse haben nicht nur die Lebensrealitäten von Sexarbeitenden geprägt, sondern auch die gesellschaftlichen Vorstellungen von Sexarbeit selbst.

Die Historikerin Sarah Baumann und die Theologin Nathalie Eleyth gehen gemeinsam der Frage nach, wie sich der Blick auf Sexarbeit gewandelt hat, welche Narrative bis heute fortwirken und was dies für die Gegenwart bedeutet.

Moderation: Christina Caprez, Soziologin, Historikerin und Journalistin

Einlass 18:00

Landesmuseum Zürich
Auditorium Willy G. S. Hirzel

Museumstrasse 2
8001 Zürich

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accessibility.sr-only.person_card_info Welcome Desk

allgemeine Auskunft

+41 44 218 65 11

Sarah Baumann

Sarah Baumann studierte Geschichte in Freiburg, Bern und Berlin und wurde an der Universität Freiburg promoviert. Sie ist freischaffende Historikerin sowie Lehrerin für Geschichte. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Frauen-, Geschlechter- und Arbeitsgeschichte. In ihrem 2024 erschienenen Buch Prekäre Liberalisierung. Sexuelle Arbeit von Frauen in der Schweiz 1950–1990 untersucht sie das soziale und ökonomische Geflecht, in dem sich Sexarbeiterinnen bewegten, und analysiert, wie sich gesellschaftliche Debatten rund um Sexarbeit veränderten.

Nathalie Eleyth

Nathalie Eleyth wurde an der Ruhr-Universität Bochum mit einer Dissertation zu Sexarbeit in evangelisch-ethischer Perspektive promoviert. Sie ist Senior Teaching Assistant am Institut für Sozialethik der Universität Zürich, wo sie an ihrer Habilitation zu Rassismuskritik und Kritischem Weisssein in der evangelischen Sozialethik arbeitet. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Sexualethik – insbesondere in der kritischen Sexarbeitsforschung – sowie in rassismuskritischer und postkolonialer Theologie, Intersektionalität und Körperlichkeit.

L'installaziun

Seit über 80 Jahren ist Sexarbeit in der Schweiz legal – und doch wurde und wird über den Umgang mit der Tätigkeit immer wieder heftig gestritten. Zwischen Stigmatisierung, rechtlicher Regulierung und Selbstbestimmung macht Sexarbeit zentrale gesellschaftliche Spannungsfelder sichtbar: von Macht, Sexualität und Geschlechterfragen über Migration bis hin zu Rassismus, Armut und sozialer Ungleichheit. 

Im Zentrum der Videoinstallation stehen elf Interviews, die aufzeigen, wie sich die Sexarbeit in der Schweiz entwickelt hat und Einblicke in die Arbeits- und Lebensrealitäten von Sexarbeitenden in der Schweiz geben. Sie machen die Diversität dieser Berufsgruppe sichtbar und beleuchten zugleich Aspekte wie Gewalt und Ausbeutung. Eine vertiefende Medienstation zeigt historische Entwicklungen, rechtliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Debatten auf.

Die Videoinstallation ist in Zusammenarbeit mit dem Sexworkers Collective entstanden.

Zum Format

Nicht alle für die Schweiz prägende Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit lassen sich mit Objekten gut darstellen. Im Format «Erfahrungen Schweiz» stehen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im Zentrum. Ihre Schicksale und Erfahrungen, oft nirgends niedergeschrieben oder archiviert, ermöglichen dem Museumspublikum einen facettenreichen Rückblick auf die Schweizer Zeitgeschichte. Das Thema wechselt jährlich. Das Format kommt ohne Exponate aus und besteht aus einer grossformatigen und immersiven Projektion mit Ton über Kopfhörer sowie einer Vertiefungsstation mit Informationen zu den neuesten Forschungsergebnissen und zum kulturhistorischen Kontext des jeweiligen Themas.

Detagls davart l'installaziun

Weitere Veranstaltungen