Oz
10:00 - 17:00
10:00 - 17:00
mardi fin mesemna 10:00 - 17:00
gievgia 10:00 - 19:00
venderdi fin dumengia 10:00 - 17:00
glindesdi serrà
mardi fin mesemna e venderdi 10:00 - 18:00
gievgia 10:00 - 19:00
sonda fin glindesdi serrà
An Feiertagen geschlossen
Lange Nacht der Museen 05.09.2026 10:00 - 17:00
18:00 - 23:59
Lange Nacht der Museen 06.09.2026 0:00 - 2:00
10:00 - 17:00
Knabenschiessen 14.09.2026 serrà
Familientag 18.10.2026 10:00 - 17:00
21.12.2026 10:00 - 17:00
22.12.2026 10:00 - 17:00
23.12.2026 10:00 - 17:00
Heiliger Abend 24.12.2026 10:00 - 14:00
Weihnachten 25.12.2026 10:00 - 17:00
Stephanstag 26.12.2026 10:00 - 17:00
27.12.2026 10:00 - 17:00
28.12.2026 10:00 - 17:00
29.12.2026 10:00 - 17:00
30.12.2026 10:00 - 17:00
Silvester 31.12.2026 10:00 - 17:00
Neujahr 01.01.2027 10:00 - 17:00
Berchtoldstag 02.01.2027 10:00 - 17:00
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Mussar tut10:00 - 17:00
mardi fin mesemna 10:00 - 17:00
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Lange Nacht der Museen 06.09.2026 0:00 - 2:00
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Knabenschiessen 14.09.2026 serrà
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Neujahr 01.01.2027 10:00 - 17:00
Berchtoldstag 02.01.2027 10:00 - 17:00
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Mussar tutHistory Talks
Frieden ist kein Zustand, der einfach eintritt. Er muss gestaltet werden: durch Mediation, Gerechtigkeit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Historische Aufarbeitung und Konflikttransformation sind dabei keine nachgelagerten Prozesse, sondern Voraussetzungen dafür, dass Friedensschlüsse dauerhaft tragen.
Was braucht es, damit Frieden nicht nur das Ende eines Konflikts bedeutet, sondern eine gerechte Zukunft ermöglicht? Wie wirken unaufgearbeitete Konflikte weiter – in Gesellschaften, in Institutionen, in Menschen? Und was bedeutet Friedensförderung in einer Welt, in der alte Konflikte zurückkehren und neue entstehen?
Der Friedensforscher Laurent Goetschel und die Konfliktforscherin Susanne Buckley-Zistel diskutieren, wie Vergangenheit und Gegenwart in Friedensprozessen zusammenwirken und welche Rolle Erinnerung und Rechenschaftspflicht spielen.
Moderation: Barbara Achermann, stellvertretende Chefredaktorin «Das Magazin»
Bitte beachten Sie, dass ab dem 1. Oktober 2026 im Landesmuseum Zürich neue Öffnungszeiten gelten. Neu schliessen das Museum, die Boutique und das Bistro am Donnerstag jeweils bereits um 17 Uhr, die Bibliothek um 18 Uhr. Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme.
Museumstrasse 2
8001 Zürich
allgemeine Auskunft
glindesdi fin venderdi 09:00 - 17:00
Krieg ist ein prägendes Element der Schweizer Geschichte. Die Ausstellung zeigt aus unterschiedlichen Perspektiven, wie Kriege vom Spätmittelalter bis heute politische Strukturen, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Ordnungen in der Schweiz beeinflusst haben.
Ob in Form identitätsstiftender Mythen wie dem Rütlischwur, durch interne Konflikte wie den Bauernkrieg von 1653, den Sonderbundskrieg von 1847 oder in der latenten Bedrohung während des Zweiten Weltkriegs: Krieg prägte das Selbstverständnis der Schweiz nachhaltig. Dabei zeigt sich, wie Kriege in- und ausserhalb des Gebiets der heutigen Schweiz neue Machtverhältnisse und soziale Spannungen hervorbrachten – etwa durch grosse Profite aus dem Waffen- und Söldnerhandel, durch verschärfte Klassenkonflikte oder durch veränderte Geschlechterbilder.
Das Selbstbild der Schweiz als neutrales und friedensförderndes Land prägt insbesondere ihre Aussenpolitik bis heute. Zwischen Bedrohung und Solidarität eröffneten sich auch Handlungsspielräume der Neutralität, die Sicherheit schaffen und Frieden ermöglichen sollten. Anhand von Objekten, Videoinstallationen und Dokumenten lädt die Ausstellung dazu ein, verbreitete Vorstellungen vom Verhältnis der Schweiz zum Krieg zu hinterfragen – einem Krieg, der oft als fern gilt, aber tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist.