Keyvisual der Ausstellung «Bankenland Schweiz»

Bankenland Schweiz

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Ausstellung

Die Schweiz zählt zu den bedeutendsten Finanzplätzen der Welt – doch was macht sie eigentlich zum Bankenland? Die Ausstellung zeigt, wie tief das Bankwesen in der Schweizer Identität verwurzelt ist. Schon lange bevor es offizielle Banken gab, spielten Geld, Kredit und Vertrauen eine zentrale Rolle im Alltag. Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung des Bankwesens anhand eindrucksvoller Objekte nach. Jüdische Geldverleiher, lombardische Händler und später städtische «Wechselstuben» legten den Grundstein für den modernen Finanzplatz. Im 19. Jahrhundert prägten Sparkassen und Kantonalbanken das Bild der Bank als verlässliche Institution für jedermann. In Zürich, Basel oder Genf entstanden Grossbanken, die den industriellen Fortschritt ermöglichten – und im 20. Jahrhundert begann mit dem berühmten Bankgeheimnis der Aufstieg der Schweiz zur Finanzdrehscheibe von Weltrang. Doch das Vertrauen ins Bankenland Schweiz ist nicht unerschütterlich. Immer wieder waren es Krisen – von Konkursen über internationale Kritik am Bankgeheimnis bis zu spektakulären Übernahmen –, die das Bild der Schweizer Banken geprägt haben. Die Ausstellung beleuchtet nicht nur die historischen Entwicklungen, sondern lädt Besucherinnen und Besucher auch zur Auseinandersetzung mit dem Bankenland von heute ein. Interaktive Medienstationen, Umfragen und spielerische Elemente für Kinder machen den Ausstellungsbesuch zu einem Erlebnis für Gross und Klein.

Führungen

Die Ausstellung kann frei besichtigt oder im Rahmen einer Führung besucht werden.

Do 2.7.2026

14:00 – 15:15 Uhr

Führung

Bankenland Schweiz

Do 13.8.2026

14:00 – 15:15 Uhr

Führung

Bankenland Schweiz

Do 24.9.2026

14:00 – 15:15 Uhr

Führung

Bankenland Schweiz

Do 5.11.2026

14:00 – 15:15 Uhr

Führung

Bankenland Schweiz

Sa 26.9.2026

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Bankenland Schweiz

Keyvisual der Ausstellung «Bankenland Schweiz»

Bankenland Schweiz – Überblicksführung

Private Gruppenführung

Die Schweiz ist einer der bedeutendsten Finanzplätze der Welt – Stabilität und Diskretion gelten als ihre Markenzeichen. Wie entwickelte sich das Schweizer Bankensystem vom mittelalterlichen Geldverleih bis zum digitalen Zahlungsverkehr? Und wie gross ist das Vertrauen in Banken, wenn Finanzinstitute in die Krise geraten? Die Teilnehmenden erkunden zentrale Etappen der Schweizer Bankengeschichte und entdecken, warum Vertrauen die wichtigste Grundlage von Geldgeschäften ist.

Führung: 1 Stunde

Die Zahl der Teilnehmenden pro Führung ist während der Öffnungszeiten des Museums auf 15 Personen begrenzt. Führungen mit bis zu 20 Teilnehmenden können jeweils am Montag von 9:00–18:00 Uhr, Dienstag bis Freitag von 9:00–10:00 Uhr oder Dienstag, Mittwoch, Freitag von 17:00–19:45 Uhr durchgeführt werden.

Führungen für private Gruppen sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich:
Mo zwischen 9.30 und 18 Uhr, Di bis Fr zwischen 9.30 und 19.45 Uhr, Sa und So zwischen 10 und 17 Uhr.

Anmeldung:  

2 Wochen im Voraus

Dauer:

 

60 Minuten, spezielle Angebote auf Anfrage möglich

Gruppengrösse:

 

max. 15 Personen pro Führung.

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Weitere Angebote nach Absprache.

Kosten:


 

 

180 CHF für die Führung, zuzüglich reduzierter Eintritt von 10 CHF pro Person.

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei.

Für Gruppen von Personen mit Ausweis N, S, F, sind Führung und Eintritt kostenlos. 

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+41 44 218 66 00

Schulen

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Bankenland Schweiz – Überblicksführung

Sekundarstufe I und II

Die Schweiz ist einer der bedeutendsten Finanzplätze der Welt – er gilt als sicher und vertrauenswürdig. Wie entwickelte sich das Schweizer Bankensystem vom mittelalterlichen Geldverleih bis zum digitalen Zahlungsverkehr? Und wie gross ist das Vertrauen in Banken, wenn Finanzinstitute in die Krise geraten? Die Lernenden erkunden zentrale Etappen der Schweizer Bankengeschichte und entdecken, warum Vertrauen die wichtigste Grundlage von Geldgeschäften ist.

Führung: 1 Stunde
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz

Die Zahl der Teilnehmenden pro Führung ist während der Öffnungszeiten des Museums auf 15 Personen begrenzt. Führungen mit bis zu 25 Personen können jeweils am Montag von 9:00–18:00 Uhr oder Dienstag bis Freitag von 9:00–10:00 Uhr durchgeführt werden.

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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Bankenland Schweiz – Wem vertraust du dein Geld an?

Sekundarstufe I und II

Ob als Kaufmann im Mittelalter, Arbeiterin des 19. Jahrhunderts oder Schülerin der Generation Alpha – der Umgang mit Geld hat Menschen immer vor Herausforderungen gestellt. Wie sind die Banken in der Schweiz entstanden? Und welche Rolle spielt dabei das Vertrauen in Institutionen, Gesetze und Technologie? Die Lernenden erkunden selbstständig in Kleingruppen auf einem digital geführten Rundgang verschiedene Stationen von der Antike bis heute und gehen dabei der Frage nach: Wem vertraust du dein Geld an?

Selbstständige Besichtigung mit Actionbound: 1h
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz

Der Rundgang mit Actionbound kann während der Öffnungszeiten des Museums mit eigenen Geräten oder mit Tablets vor Ort durchgeführt werden. Eine Anmeldung ist in beiden Fällen erfoderlich. 

Die Actionbounds können Lehrpersonen hier testen:

Bound A, empfohlen für Sekundarstufe I
Bound B, empfohlen für Sekundarstufe II 

Das Begleitdossier beinhaltet Hintergrundtexte, eine Anleitung zum selbstständigen Besuch mit Actionbound sowie Anregungen zur Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuchs.

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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Einführung für Lehrpersonen

Führung durch die Ausstellung mit dem Ausstellungskuratorium und Inputs für die Arbeit mit Schulklassen ab der Sekundarstufe I durch das Team Bildung & Vermittlung.

Mi 17.06.2026 | 17:30 – 19:00 Uhr

Begleitdossier

Das Begleitdossier beinhaltet Hintergrundtexte, eine Anleitung zum selbstständigen Besuch mit Actionbound sowie Anregungen zur Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuchs.

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Selbstständige Besichtigung

Die Ausstellung kann auf Anmeldung auch selbstständig besucht werden. Vorgängige Besuche sind für Lehrpersonen aus der ganzen Schweiz kostenlos.

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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Blogbeiträge zum Thema

Medien

Bankenland Schweiz

Landesmuseum Zürich | 12.6.2026 - 8.11.2026
publiziert am 10.6.2026

Die Schweiz gilt weltweit als Synonym für Banken, Sicherheit und finanzielle Stabilität. Doch wie wurde aus einem kleinen Alpenland einer der bedeutendsten Finanzplätze der Welt? Die neue Ausstellung «Bankenland Schweiz» geht dieser Frage nach und zeigt, wie eng das Schweizer Bankwesen mit der Geschichte und Identität des Landes verbunden ist.

Die Ausstellung spannt den Bogen von den ersten Geldgeschäften der Antike bis zur heutigen digitalen Finanzwelt. Schon lange bevor es moderne Banken gab, spielten Geldwechsel, Kreditvergabe und Vermögensverwaltung eine wichtige Rolle. Münzhorte aus römischer Zeit, historische Wechselwaagen oder mittelalterliche Urkunden machen sichtbar, wie Menschen ihr Vermögen schützten und Handel betrieben. Jüdische Geldverleiher, lombardische Händler und frühe Privatbankiers legten die Grundlagen für das spätere Schweizer Bankwesen.

Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wandelte sich die Schweiz zunehmend zu einer Geldwirtschaft. Sparkassen und Kantonalbanken ermöglichten breiten Bevölkerungsschichten erstmals das sichere Sparen. Gleichzeitig entstanden Grossbanken wie die Schweizerische Kreditanstalt, die den Eisenbahnbau und die industrielle Entwicklung finanzierten. Historische Banknoten, Sparbüchsen oder Schalterobjekte aus Bankfilialen erzählen von dieser Zeit des wirtschaftlichen Aufbruchs.

Ein zentrales Thema der Ausstellung ist das Vertrauen – die Grundlage jedes Bankgeschäfts. Banken stehen in der Schweiz bis heute für Diskretion, Sicherheit und Stabilität. Gleichzeitig zeigt die Ausstellung, dass dieses Vertrauen immer wieder erschüttert wurde: durch Bankenkrisen, Diskussionen um das Bankgeheimnis oder jüngste Ereignisse wie die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS. Damit wird deutlich, dass das Bankenland Schweiz nicht nur eine Erfolgsgeschichte, sondern auch ein Spiegel gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen ist.

Neben historischen Objekten beleuchtet die Ausstellung auch den Wandel des Bankalltags. Vom Bankschalter über Geldzählmaschinen bis hin zu E-Banking und Kryptowährungen wird sichtbar, wie technische Innovationen den Umgang mit Geld verändert haben. Interaktive Stationen, Umfragen und spielerische Elemente für Kinder laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, über ihre eigene Beziehung zu Geld, Sparen und Vertrauen nachzudenken.

Bilder

Neuzeitlicher Münzhort von Ueberstorf FR

Der Münzschatz von Ueberstorf im Kanton Freiburg besteht aus französischen Goldmünzen und Schweizer Silbermünzen. Münzhort von Ueberstorf FR (Auswahl), nach 1555, Gold und Silber

© Schweizerisches Nationalmuseum

Wechslerwaage aus Genf

Um die zu wechselnden Goldmünzen zu prüfen, werden Feinwaagen verwendet. Diese Wechslerwaagen enthalten nicht nur Waagschalen und Waagbalken, sondern auch ein Set von Münzgewichten für die verschiedenen Währungen. Wechslerwaage, Jacques Blanc, Genf, um 1700, Messing und Holz

© Schweizerisches Nationalmuseum

Leih- und Sparkasse vom Linthgebiet

Die heute unter dem Namen «LLB Schweiz» bekannte Leih- und Sparkasse vom Linthgebiet wird 1848 in Uznach im Kanton St. Gallen als «Leih- & Spar-Kassa des See-Bezirks» gegründet. Sparbüchse der Leih- und Sparkasse vom Linthgebiet, 1967-1970, Aluminium/Eisen

© Schweizerisches Nationalmuseum

Inhaberaktie

Alfred Escher gründet 1856 die Schweizerische Kreditanstalt (SKA) in Zürich, um für Grosskredite der Industrie nicht mehr vom Ausland abhängig zu sein. Nach mehreren Fusionen zu «Credit Suisse» umbenannt, wird die Bank 2023 von der UBS übernommen. Schweizerische Kreditanstalt, Inhaberaktie zu 500 Franken (Blankette), Zürich, 1857. Schweizerisches Nationalmuseum

Bank in Basel 50 CHF

Vor 1907 drucken Schweizer Banken jeweils ihre eigenen Banknoten. 1881 werden diese per Gesetz zwar vereinheitlicht, aber weiterhin von unterschiedlichen Banken herausgegeben. Nach dem Einrichten der Schweizerischen Nationalbank 1907 ist schweizweit nur noch die aktuelle Banknotenserie der Nationalbank gültig. Bank in Basel, Banknote zu 50 Franken, Zug 1879. Schweizerisches Nationalmuseum

Kundensafe der Schweizerischen Volksbank

1869 in Bern gegründet, wird sie bis 1930 zur zweitgrössten Bank der Schweiz, geht im Herbst 1933 aber fast Konkurs und konzentriert sich in der Folge auf das Schweizer Geschäft. 1993 wird sie von der Credit Suisse übernommen. Kundensafe aus dem Hauptsitz der Schweizerischen Volksbank, Basel, 1912, Eisenblech

© Schweizerisches Nationalmuseum

Ski-Mütze SKA

Die Schweizerische Kreditanstalt (SKA) verteilt 1977 und in den nachfolgenden Jahren rund 800’000 Mützen mit ihrem Logo gratis an die Schweizer Jugend.

© Schweizerisches Nationalmuseum

Schweizerische Kreditanstalt

Der Hauptsitz der Schweizerischen Kreditanstalt in Zürich wird 1872 bis 1877 nach den Plänen von Jakob Friedrich Wanner erbaut. Schweizerische Kreditanstalt, Paradeplatz, Zürich, um 1885. Schweizerisches Nationalmuseum

Nationalbank

Das Nationalbank-Gebäude des Architekten Eduard Joos (1869-1917) wurde in Bern von 1907 bis 1912 geplant und gebaut. Nationalbank in Bern, Photo-House Rüedi S.A., Lugano, 1956. Schweizerisches Nationalmuseum

Pressekontakt Landesmuseum Zürich

+41 44 218 65 64 medien@nationalmuseum.ch

Impressum

  • Gesamtleitung Denise Tonella
  • Projektleitung und Ausstellungskurator Christian Weiss
  • Szenografie Ralph Nicotera Szenografie und Innenarchitektur
  • Ausstellungsgrafik LDSGN Designstudio, Thomas Lehmann 
  • Projektkoordination Teresa Ranft
  • Projektbegleitung Luca Tori
  • Steuernder Ausschuss Roman Aebersold, Günhan Akarçay, Heidi Amrein, Beat Högger, Sabrina Médioni, Denise Tonella
  • Projektcontrolling Sabrina Médioni
  • Bildung und Vermittlung Lisa Engi, Vera Humbel, Anna Thalmann
  • Technische Leitung Ira Alleman, Mike Zaugg
  • Ausstellungsaufbau Ira Allemann, Raúl Baumann, Ladina Fait, Marc Hägeli, Philippe Leuthardt, Dave Schwitter
  • Konservatorische Leitung Dana Freyberg
  • Konservierung und Objektmontage Dana Freyberg, Iona Leroy, Véronique Mathieu, Martina Schönberg, Tino Zagermann
  • Objektlogistik und -montage Simon d’Hollosy, Christian Affentranger
  • Leihwesen Cristina Kaufmann, Laura Mosimann, Claudio Stefanutto
  • Fotografie Jörg Brandt, Felix Jungo, Architekturfotografie Roger Frei, Atelier Leo Fabrizio
  • Bildarchiv Ronja Eggenschwiler, Andrea Kunz, Fabian Müller 
  • IT | Web Alex Baur, Thomas Bucher, Danilo Rüttimann
  • Medienstationen Alex Baur, Thomas Bucher, Pasquale Pollastro 
  • Marketing und Kommunikation Anna-Britta Maag, Sebastiano Mereu, Carole Neuenschwander, Alexander Rechsteiner
  • Werbegrafik Manu Beffa Graphic Design & Art Direction
  • Übersetzungen Ernesto Borserini, Laurence Neuffer, ITSA Inter-Translations SA

Leihgaben

  • Archäologische Sammlung der Universität Zürich
  • Bernisches Historisches Museum, Bern
  • Historisches Museum Basel
  • Kulturmuseum St. Gallen
  • Museum Blumenstein, Solothurn
  • Staatsarchiv Luzern
  • Staatsarchiv Zürich
  • Zentralbibliothek Zürich
  • Zürcher Kantonalbank, Zürich