Geld und Handel in der Antike
Schweizerisches Nationalmuseum
31. März 2017
Vor rund 2300 Jahren taucht auf dem Gebiet der heutigen Schweiz das erste Geld auf. Doch erst mit den Römern wird Europa zu einem gigantischen Wirtschaftsraum.
Ausstellung | accessibility.time_to
Die Schweiz zählt zu den bedeutendsten Finanzplätzen der Welt – doch was macht sie eigentlich zum Bankenland? Die Ausstellung zeigt, wie tief das Bankwesen in der Schweizer Identität verwurzelt ist. Schon lange bevor es offizielle Banken gab, spielten Geld, Kredit und Vertrauen eine zentrale Rolle im Alltag. Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung des Bankwesens anhand eindrucksvoller Objekte nach. Jüdische Geldverleiher, lombardische Händler und später städtische «Wechselstuben» legten den Grundstein für den modernen Finanzplatz. Im 19. Jahrhundert prägten Sparkassen und Kantonalbanken das Bild der Bank als verlässliche Institution für jedermann. In Zürich, Basel oder Genf entstanden Grossbanken, die den industriellen Fortschritt ermöglichten – und im 20. Jahrhundert begann mit dem berühmten Bankgeheimnis der Aufstieg der Schweiz zur Finanzdrehscheibe von Weltrang. Doch das Vertrauen ins Bankenland Schweiz ist nicht unerschütterlich. Immer wieder waren es Krisen – von Konkursen über internationale Kritik am Bankgeheimnis bis zu spektakulären Übernahmen –, die das Bild der Schweizer Banken geprägt haben. Die Ausstellung beleuchtet nicht nur die historischen Entwicklungen, sondern lädt Besucherinnen und Besucher auch zur Auseinandersetzung mit dem Bankenland von heute ein. Interaktive Medienstationen, Umfragen und spielerische Elemente für Kinder machen den Ausstellungsbesuch zu einem Erlebnis für Gross und Klein.
13:30 – 14:30 Uhr
Führung
Die Schweiz ist einer der bedeutendsten Finanzplätze der Welt – Stabilität und Diskretion gelten als ihre Markenzeichen. Wie entwickelte sich das Schweizer Bankensystem vom mittelalterlichen Geldverleih bis zum digitalen Zahlungsverkehr? Und wie gross ist das Vertrauen in Banken, wenn Finanzinstitute in die Krise geraten? Die Teilnehmenden erkunden zentrale Etappen der Schweizer Bankengeschichte und entdecken, warum Vertrauen die wichtigste Grundlage von Geldgeschäften ist.
Führung: 1 Stunde
Die Zahl der Teilnehmenden pro Führung ist während der Öffnungszeiten des Museums auf 15 Personen begrenzt. Führungen mit bis zu 20 Teilnehmenden können jeweils am Montag von 9:00–18:00 Uhr, Dienstag bis Freitag von 9:00–10:00 Uhr oder Dienstag, Mittwoch, Freitag von 17:00–19:45 Uhr durchgeführt werden.
Führungen für private Gruppen sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich:
Mo zwischen 9.30 und 18 Uhr, Di bis Fr zwischen 9.30 und 19.45 Uhr, Sa und So zwischen 10 und 17 Uhr.
| Anmeldung: |
2 Wochen im Voraus |
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Dauer: |
60 Minuten, spezielle Angebote auf Anfrage möglich |
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Gruppengrösse: |
max. 15 Personen pro Führung. |
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Sprachen: |
Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Weitere Angebote nach Absprache. |
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Kosten: |
180 CHF für die Führung, zuzüglich reduzierter Eintritt von 10 CHF pro Person. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei. Für Gruppen von Personen mit Ausweis N, S, F, sind Führung und Eintritt kostenlos. |
Montag bis Freitag 09:00 - 12:30
Die Schweiz ist einer der bedeutendsten Finanzplätze der Welt – er gilt als sicher und vertrauenswürdig. Wie entwickelte sich das Schweizer Bankensystem vom mittelalterlichen Geldverleih bis zum digitalen Zahlungsverkehr? Und wie gross ist das Vertrauen in Banken, wenn Finanzinstitute in die Krise geraten? Die Lernenden erkunden zentrale Etappen der Schweizer Bankengeschichte und entdecken, warum Vertrauen die wichtigste Grundlage von Geldgeschäften ist.
Führung: 1 Stunde
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz
Die Zahl der Teilnehmenden pro Führung ist während der Öffnungszeiten des Museums auf 15 Personen begrenzt. Führungen mit bis zu 25 Personen können jeweils am Montag von 9:00–18:00 Uhr oder Dienstag bis Freitag von 9:00–10:00 Uhr durchgeführt werden.
Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.
| Anmeldung: |
mindestens 2 Wochen im Voraus |
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Sprachen: |
Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. |
Unser Newsletter für Schulen informiert Sie regelmässig über aktuelle Angebote.
Montag bis Freitag 09:00 - 12:30
Ob als Kaufmann im Mittelalter, Arbeiterin des 19. Jahrhunderts oder Schülerin der Generation Alpha – der Umgang mit Geld hat Menschen immer vor Herausforderungen gestellt. Wie sind die Banken in der Schweiz entstanden? Und welche Rolle spielt dabei das Vertrauen in Institutionen, Gesetze und Technologie? Die Lernenden erkunden selbstständig in Kleingruppen auf einem digital geführten Rundgang verschiedene Stationen von der Antike bis heute und gehen dabei der Frage nach: Wem vertraust du dein Geld an?
Selbstständige Besichtigung mit Actionbound: 1h
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz
Der Rundgang mit Actionbound kann während der Öffnungszeiten des Museums mit eigenen Geräten oder mit Tablets vor Ort durchgeführt werden. Eine Anmeldung ist in beiden Fällen erfoderlich.
Die Actionbounds zum Testen (für Sek I und II) und ein Begleitdossier zum selbstständigen Ausstellungsbesuch sind ab Ausstellungsbeginn hier verfügbar.
Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.
| Anmeldung: |
mindestens 2 Wochen im Voraus |
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Sprachen: |
Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. |
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Montag bis Freitag 09:00 - 12:30
Führung durch die Ausstellung mit dem Ausstellungskuratorium und Inputs für die Arbeit mit Schulklassen ab der Sekundarstufe I durch das Team Bildung & Vermittlung.
Mi 17.06.2026 | 17:30 – 19:00 Uhr
Das Begleitdossier steht ab Ausstellungsbeginn hier zum Download zur Verfügung. Es beinhaltet Hintergrundtexte, eine Anleitung zum selbstständigen Besuch mit Actionbound sowie Anregungen zur Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuchs.
Die Ausstellung kann auf Anmeldung auch selbstständig besucht werden. Vorgängige Besuche sind für Lehrpersonen aus der ganzen Schweiz kostenlos.
Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.
| Anmeldung: |
mindestens 2 Wochen im Voraus |
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Sprachen: |
Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. |
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Montag bis Freitag 09:00 - 12:30
Die Medienkonferenz zur Ausstellung findet am 10.6.2026, um 10:00 Uhr im Landesmuseum Zürich statt.
Die Medienmappe und das Bildmaterial stehen dann ebenfalls zum Download bereit.