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Oz

10:00 - 17:00

Uras d'avertura

Museum, butia e bistro

  • mardi fin mesemna 10:00 - 17:00

  • gievgia 10:00 - 19:00

  • venderdi fin dumengia 10:00 - 17:00

  • glindesdi serrà

Bibliothek

  • mardi fin mesemna e venderdi 10:00 - 18:00

  • gievgia 10:00 - 19:00

  • sonda fin glindesdi serrà

Uras d'avertura spezialas

  • Karfreitag 03.04.2026 10:00 - 17:00

  • Karsamstag 04.04.2026 10:00 - 17:00

  • Ostersonntag 05.04.2026 10:00 - 17:00

  • Ostermontag 06.04.2026 10:00 - 17:00

  • Sechseläuten 20.04.2026 10:00 - 17:00

  • Tag der Arbeit 01.05.2026 10:00 - 17:00

  • Auffahrt 14.05.2026 10:00 - 17:00

  • Pfingsten 24.05.2026 10:00 - 17:00

  • Pfingstmontag 25.05.2026 10:00 - 17:00

  • Nationalfeiertag 01.08.2026 10:00 - 17:00

  • Lange Nacht der Museen 05.09.2026 10:00 - 17:00
    18:00 - 23:59

  • Lange Nacht der Museen 06.09.2026 0:00 - 2:00
    10:00 - 17:00

  • Knabenschiessen 14.09.2026 serrà

  • Familientag 18.10.2026 10:00 - 17:00

  • 21.12.2026 10:00 - 17:00

  • 22.12.2026 10:00 - 17:00

  • 23.12.2026 10:00 - 17:00

  • Heiliger Abend 24.12.2026 10:00 - 14:00

  • Weihnachten 25.12.2026 10:00 - 17:00

  • Stephanstag 26.12.2026 10:00 - 17:00

  • 27.12.2026 10:00 - 17:00

  • 28.12.2026 10:00 - 17:00

  • 29.12.2026 10:00 - 17:00

  • 30.12.2026 10:00 - 17:00

  • Silvester 31.12.2026 10:00 - 17:00

  • Neujahr 01.01.2027 10:00 - 17:00

  • Berchtoldstag 02.01.2027 10:00 - 17:00

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Mussar tut

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Mussar tut

Fokus

Kinderrechte in der Schweiz: Vom Kinderschutz zur Teilhabe

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mit Oskar Jenni, Annegret Lautenbach-Koch und Sonja Matter

Lange galten Kinder als «kleine Erwachsene», deren körperliche und psychische Belastbarkeit kaum hinterfragt wurde. Mit der Industrialisierung war der Ausbeutung der Kinder als Arbeitskräfte nahezu keine Grenzen gesetzt, was gravierende gesundheitliche und seelische Schäden zur Folge hatte. Die Erkenntnis, dass Wachstum und Entwicklung empfindlich auf Überforderung und Mangelernährung reagieren, trug wesentlich dazu bei, Kinderarbeit nicht nur als soziales, sondern auch als entwicklungs- und gesundheitsrelevantes Risiko zu erkennen. Gesellschaftliche Verantwortung und politisches Engagement ermöglichten rechtliche und soziale Fortschritte und verbesserten den gesetzlichen Schutz für Kinder. Aktuelle Diskussionen über Leistungsdruck, psychische Gesundheit oder soziale Ungleichheit greifen dieselbe Grundfrage auf: Welche Bedingungen braucht ein Kind, um sich gesund entwickeln zu können?
Gemeinsam diskutieren die Podiumsgäste, wie die Rechte der Kinder heute politisch gestärkt und die Verantwortung für ihre Gesundheit und Zukunft weitergetragen werden können – damit Kinder in der Schweiz gesund, gehört und sicher aufwachsen.

Mit Kinder- und Jugendarzt Oskar Jenni, Kinderanwältin Annegret Lautenbach und Historikerin Sonja Matter.

Moderation: Ladina Spiess

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kinderspital Zürich statt. 

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Reservation ist obligatorisch.
Sie findet im Rahmen der Ausstellung «Aus der Not geboren. Arbeitende Kinder» statt (19.12.2025 – 20.4. 2026).

Um 17h findet im Rahmen der Fokus-Veranstaltung eine Führung durch die Ausstellung «Aus der Not geboren. Arbeitende Kinder». Die Anzahl Teilnehmende ist beschränkt.
Für die Führung bitte hier anmelden

 

Einlass 18:00

Landesmuseum Zürich
Auditorium Willy G. S. Hirzel

Museumstrasse 2
8001 Zürich

Rollstuhlgängig

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gratuit

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allgemeine Auskunft

+41 44 218 65 11

Oskar Jenni

Oskar Jenni ist Kinderarzt und ordentlicher Professor für Entwicklungspädiatrie an der Universität Zürich. Er ist zudem Co-Leiter der Abteilung Entwicklungspädiatrie am Universitäts-Kinderspital Zürich und Principal Investigator der Zürcher Longitudinalstudien, die seit den 1950er-Jahren zu den weltweit umfangreichsten Untersuchungen zur kindlichen Entwicklung gehören. Er ist Autor und Herausgeber mehrerer Bücher.

Annegret Lautenbach-Koch

Annegret Lautenbach-Koch ist seit 35 Jahren Rechtsanwältin, Fachanwältin Familienrecht und Mediatorin in Zürich. Sie ist Mutter von drei erwachsenen Töchtern. Sie publiziert und doziert zu alternativen Streitbeilegungsmethoden an der Universität St. Gallen und am Institut für Kommunikation und Führung in Luzern. Sie ist Co-Präsidentin des gemeinnützigen Vereins Kinderanwaltschaft Schweiz und gibt Kindern und Jugendlichen in Scheidungen oder Kindesschutzverfahren als Kinderanwältin eine Stimme.

Sonja Matter

Sonja Matter ist Direktorin des Historischen Lexikons der Schweiz (HLS). Sie forschte an Universitäten in der Schweiz, Österreich und den USA und ist Privatdozentin für Zeitgeschichte an der Universität Freiburg (Schweiz). Das HLS publiziert in einem laufenden Projekt Artikel zu den Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in der Schweiz. Die Geschichte der Kinderrechte bildet dabei einen Schwerpunkt.

Die Ausstellung

Bereits vor der Industrialisierung leisteten Kinder einen unentbehrlichen Beitrag zur Familienökonomie, sei es im Haus, auf dem Hof oder in der Heimarbeit. Mit dem Aufkommen der Industrie wurden Kinder vor allem aus armen Familien in Textilfabriken als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Sie arbeiteten viele Stunden, übernahmen gefährliche sowie gesundheitsschädigende Aufgaben und konnten oft nicht in die Schule. Ab den 1830er Jahren führten die Kantone sukzessive die Schulpflicht ein. 1877 verbot das Eidgenössische Fabrikgesetz die Arbeit von Kindern unter 14 Jahren. Trotzdem wurden Kinder weiterhin eingespannt, sei es für Heimarbeit oder in der Landwirtschaft. Die Ausstellung thematisiert auch, wie Verding- und Heimkinder weg von ihren Familien zur Arbeit gezwungen wurden. Und sie zeigt auf, wer sich für die Bildung der Kinder und ihren Schutz einsetzte und wie das Thema in der Gegenwart diskutiert wird.

Bild (Ausschnitt): Wasserholen an der Quelle, Unteriberg SZ, 1947 © Theo Frey / Fotostiftung Schweiz

Details zur Ausstellung

Weitere Veranstaltungen