Oz
10:00 - 17:00
10:00 - 17:00
mardi fin mesemna 10:00 - 17:00
gievgia 10:00 - 19:00
venderdi fin dumengia 10:00 - 17:00
glindesdi serrà
mardi fin mesemna e venderdi 10:00 - 18:00
gievgia 10:00 - 19:00
sonda fin glindesdi serrà
An Feiertagen geschlossen
Lange Nacht der Museen 05.09.2026 10:00 - 17:00
18:00 - 23:59
Lange Nacht der Museen 06.09.2026 0:00 - 2:00
10:00 - 17:00
Knabenschiessen 14.09.2026 serrà
Familientag 18.10.2026 10:00 - 17:00
21.12.2026 10:00 - 17:00
22.12.2026 10:00 - 17:00
23.12.2026 10:00 - 17:00
Heiliger Abend 24.12.2026 10:00 - 14:00
Weihnachten 25.12.2026 10:00 - 17:00
Stephanstag 26.12.2026 10:00 - 17:00
27.12.2026 10:00 - 17:00
28.12.2026 10:00 - 17:00
29.12.2026 10:00 - 17:00
30.12.2026 10:00 - 17:00
Silvester 31.12.2026 10:00 - 17:00
Neujahr 01.01.2027 10:00 - 17:00
Berchtoldstag 02.01.2027 10:00 - 17:00
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Mussar tut10:00 - 17:00
mardi fin mesemna 10:00 - 17:00
gievgia 10:00 - 19:00
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Knabenschiessen 14.09.2026 serrà
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Neujahr 01.01.2027 10:00 - 17:00
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Mussar tutFokus
Was können Lieder im Krieg? Klagelieder, Widerstandslieder (z.B. der italienischen Resistenza), Marschlieder erfüllen während und nach kriegerischen Konflikten unterschiedliche Funktionen. Sie stellen verschiedene Atmosphären her und fangen Emotionen unterschiedlich auf.
In diesem Workshop erkunden wir mit der Chorleiterin Maayan Baram Lieder aus verschiedenen Kontexten und Kulturen, die im Zusammenhang mit kriegerischen Konflikten gesungen werden oder die an solche erinnern. Wir hören Lieder und sprechen über sie, bevor wir sie gemeinsam singend ausprobieren können. Welche Stimmungen können diese Lieder vermitteln? Und was kann Singen im Zusammenhang von Krieg und Konflikt bewirken?
Teilnehmende an diesem Workshop sind eingeladen, Lieder mitzubringen, die sie an Kriegskontexte denken lassen. Es wird nicht vorausgesetzt, dass diese Lieder (vor-)gesungen werden können. Der Workshop findet auf Deutsch und Englisch statt.
Zeitplan
14:30: Einführung
15:00: Workshop
16:30: Ausklang und Verpflegung
Der Workshop ist Teil der Fokusveranstaltung «Addressing War?». Im Anschluss sind die Teilnehmenden herzlich zur Podiumsdiskussion und Performance eingeladen.
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Reservation ist obligatorisch.
allgemeine Auskunft
glindesdi fin venderdi 09:00 - 17:00
Krieg ist ein prägendes Element der Schweizer Geschichte. Die Ausstellung zeigt aus unterschiedlichen Perspektiven, wie Kriege vom Spätmittelalter bis heute politische Strukturen, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Ordnungen in der Schweiz beeinflusst haben.
Ob in Form identitätsstiftender Mythen wie dem Rütlischwur, durch interne Konflikte wie den Bauernkrieg von 1653, den Sonderbundskrieg von 1847 oder in der latenten Bedrohung während des Zweiten Weltkriegs: Krieg prägte das Selbstverständnis der Schweiz nachhaltig. Dabei zeigt sich, wie Kriege in- und ausserhalb des Gebiets der heutigen Schweiz neue Machtverhältnisse und soziale Spannungen hervorbrachten – etwa durch grosse Profite aus dem Waffen- und Söldnerhandel, durch verschärfte Klassenkonflikte oder durch veränderte Geschlechterbilder.
Das Selbstbild der Schweiz als neutrales und friedensförderndes Land prägt insbesondere ihre Aussenpolitik bis heute. Zwischen Bedrohung und Solidarität eröffneten sich auch Handlungsspielräume der Neutralität, die Sicherheit schaffen und Frieden ermöglichen sollten. Anhand von Objekten, Videoinstallationen und Dokumenten lädt die Ausstellung dazu ein, verbreitete Vorstellungen vom Verhältnis der Schweiz zum Krieg zu hinterfragen – einem Krieg, der oft als fern gilt, aber tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist.