Ausstellung | 17.01. - 13.04.2020

Games

Ausstellung

2,5 Milliarden Menschen spielen weltweit Videogames. Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Zeitreise durch die rund 50-jährige Geschichte der elektronischen Spiele. Zuerst ein Randphänomen, haben sich Games zu komplexen Unterhaltungsmedien entwickelt und sind ein bedeutsamer Teil unserer Kultur geworden. Die Ausstellung folgt der historischen und technischen Entwicklung der Videospiele von den Spielhallen bis zu Virtual Reality und thematisiert ebenso Aspekte, die als bedenklich wahrgenommen werden. Spielstationen laden dazu ein, in virtuelle Welten einzutauchen und die Games selbst auszuprobieren.

Let's play!

Klicken Sie auf den Ball um zu starten.

Führungen

Sa 29.2.2020

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

GAMES

Do 5.3.2020

18:00 – 19:00 Uhr

Führung

GAMES

Sa 14.3.2020

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

GAMES

Sa 11.4.2020

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

GAMES

Do 12.3.2020

14:00 – 15:15 Uhr

Führung

GAMES

Do 9.4.2020

14:00 – 15:15 Uhr

Führung

GAMES

Private Gruppenführung «GAMES»

Seit den 1950er-Jahren haben sich Videospiele vom Randphänomen zu einem wichtigen Teil der Kultur entwickelt und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Führung beleuchtet historische und technische Entwicklungen.

Führungen für private Gruppen sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich:
Mo zwischen 9.30 und 18 Uhr, Di bis Fr zwischen 9.30 und 19.45 Uhr, Sa und So zwischen 10 und 17 Uhr.

Anmeldung:  

2 Wochen im Voraus

Dauer:

 

60 Minuten, spezielle Angebote auf Anfrage möglich

Gruppengrösse:

 

max. 25 Personen pro Führung.

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Weitere Angebote nach Absprache.

Kosten:


 

 

180 CHF für die Führung, zuzüglich reduzierter Eintritt von 8 CHF pro Person.

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei.

Keyvisual Games | © SNM / #pop_zurich Keyvisual Games
© SNM / #pop_zurich

Veranstaltungen

Workshops

Schulen

Keyvisual Games | © SNM / #pop_zurich

Führungen & Workshops

Mittelstufe | Sekundarstufe I und II

Games - Überblicksführung

Seit den 1950er-Jahren haben sich Videospiele vom Randphänomen zu einem wichtigen Teil der Kultur entwickelt und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Führung beleuchtet historische und technische Entwicklungen. In fünf Räumen, die je einem Jahrzehnt gewidmet sind, können Schülerinnen und Schüler verschiedene Spiele – von Pong bis zu VR-Spielen – selbst ausprobieren.

Führung | kostenlos | 1 Stunde | Montag ganztags, übrige Tage um 08.30 und 09.30

Mittelstufe | Sekundarstufe I

Nintendo Labo

Analoges Bauen und digitales Spielen - Die Schülerinnen und Schüler bauen Kartonmodelle, die sie mit einer Konsole zu einem Klavier, einer Angelrute oder einem Motorrad erweitern. Auf spielerische Weise wird Gamemechanik einfach erklärt. Anschliessend gibt es eine Entdeckungsreise durch die Geschichte der Videospiele.

Workshop | kostenlos | 1.5 Stunden

Mittelstufe | Sekundarstufe I und II

Mario Maker

It's-a me! Mario! Die Schülerinnen und Schüler erstellen ihre eigenen Levels im Spiel Mario Maker, lassen diese von anderen testen und helfen sich gegenseitig bei Weiterentwicklungen. Ob Retro-Look in Pixel-Optik oder moderne 3D-Grafik – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Mit anschliessender Reise durch die Geschichte der Videospiele.

Workshop | kostenlos | 1.5 Stunden

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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Keyvisual Games | © SNM / #pop_zurich

Einführung für Lehrpersonen

Führung durch die Ausstellung und Inputs zur Arbeit mit Schulklassen ab Mittelstufe. Mit Michael Kempf und Selina Stuber, Projektleitung und Ausstellungskuratorium und Maria Iseli, Bildung & Vermittlung. Auf Anmeldung.

Mi 22.1.2020 | 17.00 – 19.00

GAMES - Level-up für Lehrpersonen

Das Landesmuseum Zürich bietet für interessierte Lehrpersonen zusammen mit der PH Zürich drei Teachers’ Days zur Ausstellung.

Mit Adrian Degonda und Peter Suter, Zentrum für Medienbildung und Informatik, PH Zürich.

Programm:

  • Gameworkshop, an dem eigene Erfahrungen gesammelt und eingeordnet werden
  • Führung durch die Ausstellung
  • Hintergrundinformationen zu Gaming mit Unterrichtsbezug
  • Ideen für die Vorbereitung, den Besuch und die Nachbereitung der Ausstellung mit Schulklassen
  • Diskussion und Apéro

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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Schulunterlagen

Die Schulunterlagen mit Hintergrundtexten und Arbeitsblättern dienen der vertiefenden Beschäftigung mit dem Ausstellungsthema.

Keyvisual Games | © SNM / #pop_zurich

Selbstständige Besichtigung

Die Ausstellung kann auf Anmeldung auch selbstständig besucht werden. Vorgängige Besuche sind für Lehrpersonen kostenlos.

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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Blogbeiträge zum Thema

Alexander Rechsteiner

29. Januar 2020

Die Geschichte der Videospiele

Punkte fressen mit Pac Man, mit Mario und Luigi die Prinzessin befreien oder Gegner eliminieren in Fortnite: Videospiele prägen seit rund drei Generationen die Kindheit von Millionen Menschen. Ein Rückblick auf 50 Jahre Game-Geschichte.

Weiterlesen

Dominik Landwehr

31. Januar 2020

Mit Textadventures zurück in die Frühzeit der Computerspiele

In der Frühzeit des Computers gab es Spiele, die ganz auf Texten basierten. Sie wurden zwar bald von grafikorientierten Games abgelöst, sind aber wichtig für das Verständnis der Computergeschichte und haben heute noch ihre Anhänger.

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Andreas Lange

21. April 2017

Der Game Boy

Die wohl längste Erfolgsgeschichte der (Videospiele-) Welt begann heute vor 28 Jahren.

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Medien

Games

Landesmuseum Zürich | 17.1.2020 - 13.4.2020
publiziert am 15.1.2020

Noch vor einigen Jahrzehnten galten Videospiele als wissenschaftliche Spielerei. Heute hat sich das Gamen zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen entwickelt. Das Landesmuseum Zürich widmet diesem ausserordentlichen Phänomen eine Ausstellung.

Videospiele haben sich innerhalb weniger Jahrzehnte von einer wissenschaftlichen Spielerei an nordamerikanischen Universitäten zu einem globalen Wirtschaftszweig entwickelt. Der Umsatz dieser noch jungen Branche stieg zwischen 2016 und 2019 um rund 22 Milliarden auf knapp 123 Milliarden US-Dollar und ist damit erfolgreicher als etwa die Filmindustrie von Hollywood.

Heute gamen rund 2,5 Milliarden Menschen. Das ist ein Drittel der Weltbevölkerung. Begonnen hat die Faszination für Videospiele in den 1950er-Jahren in den USA. William Higinbotham ermöglichte allen Sportmuffeln, bequem auf dem Sofa Tennis zu spielen. Das «Tennis for Two» des Physikers war das zweite Videospiel der Welt und der eigentliche Start der Entwicklung. Spätestens ab den 1970er-Jahren wurden Games zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor. Die elektronischen Spiele hielten im Wohnzimmer Einzug und wurden als Familienaktivität vermarktet. Gleichzeitig setzten sich Videospiele auch im öffentlichen Raum durch. In den Spielhallen wurden sie zur ernsten Konkurrenz für die bis dahin beliebten Flipperkästen. Eine goldene Ära brach an: Die Zeit der Arcade-Spiele. In Restaurants, Einkaufszentren oder an Flughäfen konnte man Games wie «Pac-Man» oder «Space Invaders» spielen und so mancher Zeitgenosse verzockte sein ganzes Sackgeld an den populären Kästen.

Ein Jahrzehnt später gingen die ersten LAN-Partys über die Bühne. Spieler trafen sich und verbanden ihre Computer über ein lokales Netzwerk, um gemeinsam zu gamen. Teilweise füllten diese Gruppen ganze Hallen. Gleichzeitig entwickelte die Computer-Industrie mobile Geräte und ermöglichte so das Spielen unterwegs und online. Im neuen Jahrtausend wurden Videospiele schliesslich mit virtueller Realität kombiniert. Das vollständige Eintauchen in die Spielwelten war ein völlig neues Erlebnis.

Mit dem Aufstieg von Videospielen zu einem globalen Wirtschaftsfaktor zeigten sich früh auch Schattenseiten. Viele Games funktionieren mit einem Belohnungssystem, das man sich hart erspielen oder für Geld kaufen kann. Das ist vor allem für junge Spieler problematisch und verletzte teilweise das Glücksspielgesetz. Besonders in der Kritik steht aktuell das Survival-Game «Fortnite». Im Herbst 2019 wurde in Kanada gegen die Herstellerfirma Epic Games eine Sammelklage eingereicht. Der Vorwurf: Das Spiel sei gezielt so programmiert worden, dass es Jugendliche stark abhängig macht. Das Urteil steht noch aus.

Aber mit dem Gamen ist es wie bei fast allem im Leben: Auf das richtige Mass kommt es an. Die neue Ausstellung «Games» im Landesmuseum Zürich zeichnet die faszinierende Geschichte der Videospiele nach und lädt die Besucherinnen und Besucher ein, in einer zeittypischen Szenografie selbst zu spielen. In diesem Sinn, let’s play!

 

Mini-Spiel zur Ausstellung

Bilder

Beschreibung

Key-Visual der Ausstellung «Games»

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum / Roli Hofer

Beschreibung

Tennis for two, 1958

Copyright: Brookhaven National Laboratory

Beschreibung

Screenshot Pong

Copyright: Atari

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Screenshot Space Invaders

Copyright: Taito

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Screenshot Minecraft

Copyright: Mojang

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Screenshot Beat Saber

Copyright: Hyperbolic Magnetism

Beschreibung

Apple Macintosh Plus 1 von 1986

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Beschreibung

Blick in die Ausstellung

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

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Blick in die Ausstellung

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

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Blick in die Ausstellung

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Beschreibung

Blick in die Ausstellung

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Impressum

  • Gesamtleitung: Andreas Spillmann
  • Projektleitung und Ausstellungskuratorium: Michael Kempf, Selina Stuber
  • Wissenschaftliche Beratung: Alice Ruppert
  • Szenografie: Alex Harb
  • Grafik Medienstationen: Etter Studio, Zürich
  • Grafik Key Visual: Roli Hofer
  • Projektcontrolling: Sabrina Médioni
  • Marketing und Kommunikation: Andrej Abplanalp, Anna-Britta Maag, Sebastiano Mereu, Carole Neuenschwander, Alex Rechsteiner
  • Technische Leitung: Mike Zaugg
  • Ausstellungsbau: Bachir Ezzerari, Marc Hägeli, Mike Roder, David Schwitter
  • Medienstationen: Tweaklab AG, Basel
  • Objektvorbereitung und Objektmontage: Tino Zagermann
  • Objektlogistik: Christian Affentranger, David Blazquez, Reto Hegetschweiler, Simon d’Hollosy
  • Leihwesen: Maya Jucker
  • Bildung & Vermittlung: Stefanie Bittmann, Maria Iseli
  • IT und Web: Thomas Bucher, Pasquale Pollastro, Danilo Rüttimann, René Vogel

Leihgeber

  • Ivo Vasella, Zürich
  • Musée Bolo - Museum für Informatik, digitale Kultur und Videospiele