Ausstellung

Sammlung im Westflügel

Ausstellung

Die Ausstellung zeigt über 7000 Exponate aus der eigenen Sammlung und beleuchtet das handwerkliche und kunsthandwerkliche Schaffen der Schweiz über einen Zeitraum von rund 1000 Jahren. Die Ausstellungsräume sind ebenfalls wichtige Zeitzeugen und verbinden sich mit den Objekten zu einer historisch dichten Atmosphäre, die ein tiefes Eintauchen in die Vergangenheit erlaubt.

Führungen

So 20.12.2020

13:30 – 14:30 Uhr

Führung

Sammlung im Westflügel

Mi 30.12.2020

14:00 – 15:00 Uhr

Führung

Sammlung im Westflügel

Mit der preisgekrönten, kostenlosen App «Landesmuseum» können Sie die Audioguides der Ausstellungen auf dem eigenen Smartphone hören. Eine innovative Wegführung navigiert Sie durch das Museum.

App Store   Google Play Huawei App Gallery

Sammlung im Westflügel – Räume für Geschichte

Private Gruppenführung

Bedeutende Objekte aus der Sammlung treten in einen Dialog mit den neu sanierten historischen Räumen. Dabei lässt sich Geschichte hautnah erleben. Wie wohnte die letzte Äbtissin des Fraumünsterklosters? Was schmückte früher eine Stube? Die historisch dichte Atmosphäre lässt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tief in die Vergangenheit eintauchen.

Führung: 1 Stunde

Führungen für private Gruppen sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich:
Mo zwischen 9.30 und 18 Uhr, Di bis Fr zwischen 9.30 und 19.45 Uhr, Sa und So zwischen 10 und 17 Uhr.

Anmeldung:  

2 Wochen im Voraus

Dauer:

 

60 Minuten, spezielle Angebote auf Anfrage möglich

Gruppengrösse:

 

max. 25 Personen pro Führung.

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Weitere Angebote nach Absprache.

Kosten:


 

 

180 CHF für die Führung, zuzüglich reduzierter Eintritt von 8 CHF pro Person.

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei.

Mitarbeiterin des Landesmuseums am Telefon

Reservationsdesk

+41 44 218 66 00 reservationen@nationalmuseum.ch

Mode – Kostüme, Knopf und Kniehose

Private Gruppenführung

Kleider sind Ausdruck eines persönlichen Lebensgefühls oder einer gesellschaftlichen Rolle. Kleidung ist aber immer auch ein Spiegel ihrer Zeit. Wie hat sich die Mode im Lauf der Jahrhunderte gewandelt? Was lässt sich an der Kleidung ablesen? Auf der Führung entdecken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Geschichte der Mode vom 17. Jahrhundert bis heute.

Führung: 1 Stunde

Führungen für private Gruppen sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich:
Mo zwischen 9.30 und 18 Uhr, Di bis Fr zwischen 9.30 und 19.45 Uhr, Sa und So zwischen 10 und 17 Uhr.

Anmeldung:  

2 Wochen im Voraus

Dauer:

 

60 Minuten, spezielle Angebote auf Anfrage möglich

Gruppengrösse:

 

max. 25 Personen pro Führung.

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Weitere Angebote nach Absprache.

Kosten:


 

 

180 CHF für die Führung, zuzüglich reduzierter Eintritt von 8 CHF pro Person.

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei.

Mitarbeiterin des Landesmuseums am Telefon

Reservationsdesk

+41 44 218 66 00 reservationen@nationalmuseum.ch

Die Reformation und ihre Folgen

Private Gruppenführung

Die Reformation hat die europäische Geschichte geprägt: Sie begann als Kritik an der römischen Kirche und entwickelte sich zu einer wichtigen religiösen Reformbewegung. Wie kam es zur Spaltung in eine katholische und eine reformierte Kirche? Welchen Einfluss hatte die Reformation auf Gesellschaft und Politik? Der Rundgang verdeutlicht die tiefgreifenden Veränderungen, die die Reformation mit sich brachte.

Führung: 1 Stunde

Führungen für private Gruppen sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich:
Mo zwischen 9.30 und 18 Uhr, Di bis Fr zwischen 9.30 und 19.45 Uhr, Sa und So zwischen 10 und 17 Uhr.

Anmeldung:  

2 Wochen im Voraus

Dauer:

 

60 Minuten, spezielle Angebote auf Anfrage möglich

Gruppengrösse:

 

max. 25 Personen pro Führung.

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Weitere Angebote nach Absprache.

Kosten:


 

 

180 CHF für die Führung, zuzüglich reduzierter Eintritt von 8 CHF pro Person.

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei.

Mitarbeiterin des Landesmuseums am Telefon

Reservationsdesk

+41 44 218 66 00 reservationen@nationalmuseum.ch

Schulen

Tiere und Fabelwesen – krächzen, brüllen, fauchen

Kindergarten | Unterstufe | Mittelstufe

Fliegen wie ein Vogel, kämpfen wie ein Löwe, klettern wie ein Affe – seit jeher sind die Menschen fasziniert von den besonderen Fähigkeiten der Tiere. Aber wieso gelten manche Tiere als schlau oder böse? Und warum haben die Menschen früher an Drachen geglaubt? Anhand auserwählter Objekte erkunden Schülerinnen und Schüler die enge Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Führung: 1 Stunde
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

Unser Newsletter für Schulen informiert Sie regelmässig über aktuelle Angebote.

Newsletter-Anmeldung

Mitarbeiterin des Landesmuseums am Telefon

Reservationsdesk

+41 44 218 66 00 reservationen@nationalmuseum.ch

Mode – Kostüme, Knopf und Kniehose

Mittelstufe | Sekundarstufe I und II

Kleider sind Ausdruck eines persönlichen Lebensgefühls oder einer gesellschaftlichen Rolle. Kleidung ist aber immer auch ein Spiegel ihrer Zeit. Wie hat sich die Mode im Lauf der Jahrhunderte gewandelt? Was lässt sich an der Kleidung ablesen? Auf der Führung entdecken die Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Mode im Wandel der Zeit.

Führung | 1 Stunde
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

Unser Newsletter für Schulen informiert Sie regelmässig über aktuelle Angebote.

Newsletter-Anmeldung

Mitarbeiterin des Landesmuseums am Telefon

Reservationsdesk

+41 44 218 66 00 reservationen@nationalmuseum.ch

Die Reformation und ihre Folgen

Sekundarstufe I und II

Die Reformation hat die europäische Geschichte geprägt: Sie begann als Kritik an der römischen Kirche und entwickelte sich zu einer wichtigen religiösen Reformbewegung. Wie kam es zur Spaltung in eine katholische und eine reformierte Kirche? Welchen Einfluss hatte die Reformation auf Gesellschaft und Politik? Der Rundgang verdeutlicht die tiefgreifenden Veränderungen, die die Reformation mit sich brachte.

Führung: 1 Stunde
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

Unser Newsletter für Schulen informiert Sie regelmässig über aktuelle Angebote.

Newsletter-Anmeldung

Mitarbeiterin des Landesmuseums am Telefon

Reservationsdesk

+41 44 218 66 00 reservationen@nationalmuseum.ch

Sammlung im Westflügel – Räume für Geschichte

Sekundarstufe II

Bedeutende Objekte aus der Sammlung treten in einen Dialog mit den neu sanierten historischen Räumen. Dabei lässt sich Geschichte hautnah erleben. Wie wohnte die letzte Äbtissin des Fraumünsterklosters? Was schmückte früher eine Stube? Die historisch dichte Atmosphäre lässt die Schülerinnen und Schüler tief in die Vergangenheit eintauchen.

Führung: 1 Stunde
kostenlos für alle Schulklassen aus der ganzen Schweiz

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

Unser Newsletter für Schulen informiert Sie regelmässig über aktuelle Angebote.

Newsletter-Anmeldung

Mitarbeiterin des Landesmuseums am Telefon

Reservationsdesk

+41 44 218 66 00 reservationen@nationalmuseum.ch

Schulunterlagen

Die Unterlagen für Schulen mit Aufgabensets dienen der vertiefenden Beschäftigung mit den Ausstellungsthemen.

Selbstständige Besichtigung

Der selbstständige Besuch der Ausstellung mit einer Schulklasse ist nur auf Anmeldung möglich. Vorgängige Besuche sind für Lehrpersonen aus der ganzen Schweiz kostenlos.

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

Unser Newsletter für Schulen informiert Sie regelmässig über aktuelle Angebote.

Newsletter-Anmeldung

Mitarbeiterin des Landesmuseums am Telefon

Reservationsdesk

+41 44 218 66 00 reservationen@nationalmuseum.ch

Einführung für Lehrpersonen

Führung durch die Ausstellung mit Inputs zur Arbeit mit Schulklassen finden regelmässig statt.

Führungen: kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anmeldung:  

mindestens 2 Wochen im Voraus

Sprachen:

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

Unser Newsletter für Schulen informiert Sie regelmässig über aktuelle Angebote.

Newsletter-Anmeldung

Mitarbeiterin des Landesmuseums am Telefon

Reservationsdesk

+41 44 218 66 00 reservationen@nationalmuseum.ch

Blogbeiträge zum Thema

Andrej Abplanalp

11. Oktober 2019

Vergol­de­te Mathematik

Jost Bürgi war ein Genie. Er revolutionierte die Mathematik und die Zeitmessung. Dank seiner handwerklichen Begabung sind die Resultate seiner Forschungen bis heute mehr als Theorien für die Wissenschaft.

Weiterlesen

Fabian Müller

26. Juni 2018

Ein Rundgang durch das Landes­mu­se­um um 1900

Nachdem das Landesmuseum 1898 eröffnet worden war, entwickelte es sich rasch zu einem Publikumsmagneten. Die lange Bauzeit und die zahlreichen politischen Diskussionen im Vorfeld hatten zweifelsohne die Neugier der Bevölkerung geweckt. Der freie Eintritt und die zentrale Lage beim Zürcher Bahnhof taten ihr Übriges, vor allem aber begeisterten die spektakulär gestalteten Ausstellungsräumlichkeiten.

Weiterlesen
LM-119610 / DIG-16287

Benedikt Meyer

18. Mai 2020

Swatch

Die Schweizer Uhrenindustrie lag in den 1980er-Jahren auf dem «Sterbebett». Die Rettung kam mit Nicolas Hayek und seinen modischen Swatch-Uhren.

Weiterlesen
Alle Blogbeiträge

Medien

Eröffnung Sammlung im Westflügel

Landesmuseum Zürich
publiziert am 10.10.2019

Die Sanierung des Westflügels im Landesmuseum Zürich ist abgeschlossen. Der Gebäudetrakt wurde in den Zustand von 1898 zurückgeführt und mit modernster Technik ausgerüstet. Das Resultat: Eine Schatzkammer, die das Beste aus jeder Epoche in sich vereint.

Die Sanierung des historisch einzigartigen Westflügels war auch eine Rückkehr zu den Ursprüngen des Landesmuseums. Das von Gustav Gull entworfene und 1898 eröffnete Haus entstand in der Blütezeit des Historismus. In dieser Epoche wurden nicht nur verschiedene historische Stile vereint, sondern auch neue Elemente kreiert und dem Gesamtbild beigefügt. Diese Stilvielfalt machte die Renovation des Gebäudeteils äusserst anspruchsvoll.

In enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege ist es gelungen, den Westflügel zu grossen Teilen in den Originalzustand von 1898 zurückzuführen. Dies bedingte jedoch nicht nur eine intensive Auseinandersetzung mit der Architektur, die sich von Raum zu Raum an anderen Epochen orientiert, sondern auch mit der Art der Ausstellungspräsentation. Diese spielte beim Bau des Museums vor über 120 Jahren eine entscheidende Rolle: Raum und Objekt wurden damals als Einheit betrachtet. Gustav Gull baute quasi die Ausstellungsräume um die gezeigten Exponate herum und schaffte so eine historisch dichte Atmosphäre, welche den Zugang zur Vergangenheit erleichterte und Geschichte erlebbar machte.

Entstanden ist aber nicht eine reine Hommage an die Vergangenheit, sondern – ganz in historistischer Manier – eine Rückbesinnung auf historische Stärken. Diese wurden mit modernster Technologie ergänzt. So rekonstruierten die Architekten Christ & Gantenbein Originalböden und passten sie den heutigen Bedürfnissen an, legten Lichthöfe wieder frei und öffneten Fenster, die in den letzten Jahrzehnten zugemauert wurden. Ausserdem brachten sie längst vergessene Malereien wieder an die Oberfläche. Entstanden ist eine kunsthandwerkliche Schweizer Schatzkammer, in der sowohl Museumsliebhaber, wie auch architektonisch Interessierte auf ihre Rechnung kommen.

Bilder

«Catopric Ring». Otto Künzli (*1948). Entwurf 1988, Ausführung 1992. Gold und Spiegel

Catoptric ist die altgriechische Bezeichnung für Spiegel. Der integrierte Spiegel reflektiert das Auge des Trägers, wenn er den Ring betrachtet. Otto Künzli ist für seinen Konzeptschmuck bekannt, der oftmals in verschlüsselter Form gesellschaftliche oder politische Themen aufnimmt. Depositum der Alice und Louis Koch-Stiftung.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Fingerring. Rotgold, farbige Steine

1820 schenkte Johann Wolfgang Goethe diesen Ring der 18-jährigen Wilhelmine Herzlieb, in die er verliebt war. Leider ohne Erfolg. Seine Verehrte heiratete einen anderen Mann. Depositum der Alice und Louis Koch-Stiftung

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Ensemble von Julian Zigerli (*1984). Shorts und Jacke aus der Kollektion «My Daddy was a military pilot». 2013. Seide bedruckt.

Sein Name steht für erfrischende und technisch durchdachte Entwürfe. Zu Julian Zigerlis Markenzeichen zählen Printdesigns, die er mit Künstlern, Grafikern oder Fotografen erarbeitet. Für die Kollektion, zu der dieses Ensemble gehört, wurde Zigerli mit dem Schweizer Designpreis ausgezeichnet.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Himmelsglobus, hergestellt von Jost Bürgi, 1594. Messing vergoldet

Der Universalgelehrte Jost Bürgi (1552-1632) war Hofuhrmacher in Kassel beim Landgrafen Wilhelm IV, der berühmte Mathematiker und Astronomen an seinem Hofe vereinte. Der künstlerisch und technisch hochstehende Himmelsglobus ist einer von fünf erhaltenen Exemplaren von Jost Bürgi.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Himmelsglobus, hergestellt von Jost Bürgi, 1594. Detail.

Der Universalgelehrte Jost Bürgi (1552-1632) war Hofuhrmacher in Kassel beim Landgrafen Wilhelm IV, der berühmte Mathematiker und Astronomen an seinem Hofe vereinte. Der künstlerisch und technisch hochstehende Himmelsglobus ist einer von fünf erhaltenen Exemplaren von Jost Bürgi.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Retabel mit heiliger Anna selbdritt. Augustin Henkel, 1521.

Ab dem 13. Jahrhundert treten Darstellungen mit der heiligen Anna, der Mutter von Maria, auf. Im Retabel wird das Christkind von Maria und Anna behutsam gehalten. Die Szene spielt in einem kapellenartigen Raum mit spitzbogigen Masswerkfenstern. Die Architektur zeigt die typischen Formen der Spätgotik. Depositum Gottfried Keller-Stiftung, Bundesamt für Kultur, Bern.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Wandbehang mit Hortus conclusus. Basel, 1480. Wolle, Seide, Gold- und Silberlahn.

Die Wirkerei zeigt Maria im Hortus conclusus, einem Garten mit Brunnen, blühenden Pflanzen und Tieren. Das ummauerte Paradies symbolisiert die Jungfräulichkeit der Muttergottes und ist ein wichtiges Motiv in der Marienverehrung.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Deckenmalerei in der unteren Kapelle

Die Michaelskapelle in Schwyz aus dem frühen 16. Jahrhundert diente dem Architekten Gustav Gull am Ende des 19. Jahrhunderts als Vorbild. Die Deckenmalerei wurde im Rahmen der Sanierungsarbeiten neu angebracht.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Beschreibung

Ausbau der Prunkstube aus dem Palazzo Pestalozzi in Chiavenna (I)

Copyright: Roman Keller, Zürich

Beschreibung

Ausbau der Prunkstube aus dem Palazzo Pestalozzi in Chiavenna (I)

Copyright: Roman Keller, Zürich

Einbau von technischen Elementen in den historischen Zimmern

Wie in allen historischen Zimmern wurden hinter dem Täfer der Prunkstube aus dem Haus zum «Alten Seidenhof» von Zürich technische Elemente wie etwa Stromkabel angebracht.

Copyright: Roman Keller, Zürich

Sanierungsarbeiten in der oberen Kapelle

Bei den Sanierungsarbeiten wurden die ursprünglichen Malereien freigelegt, restauriert und wenn nötig ergänzt. Ein Fliesenboden um 1600 aus dem Winkelriedhaus in Stans war das Vorbild für die Nachbildung des Bodens, der zum grössten Teil noch aus den Fliesen von 1898 besteht.

Copyright: Roman Keller, Zürich

Originaler und rekonstruierter Fliesenboden

Rechts die originalen Fliesen von 1898, links die im Rahmen der Sanierungsarbeiten rekonstruierten Fliesen. Vorbild war ein Fliesenboden aus dem alten Casino Luzern (1575-1600).

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Lichthof in den 1980er-Jahren mit eingezogener Decke.

Um mehr Ausstellungsflächen zu generieren wurde im Lichthof eine Decke eingezogen. So verfügte man über auf zwei Etagen verteilte Flächen.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Der geöffnete und in den ursprünglichen Zustand rückgeführte Lichthof.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden die Lichthöfe wieder geöffnet und in ihren ursprünglichen Zustand von 1898 gebracht.

Copyright: Atelier Brückner / Daniel Stauch

Apotheke

Die Offizin – der Hauptraum einer Apotheke – ist eine museale Inszenierung von 1898. Der grösste Teil des Mobiliars stammt aus der ehemaligen Apotheke des Klosters Muri (AG).

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Prunkstube aus dem Palazzo Pestalozzi, 1585

Dank der neuen Inszenierung mit Spiegeln am Boden können die Besucherinnen und Besucher die prächtige Kassettendecke betrachten.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Untere Kapelle

Der Ausstellungsraum vermittelt den Eindruck einer gotischen Kapelle mit Sterngewölbe, Deckenmalerei und Masswerkfenstern. So werden in diesem Raum Skulpturen und Altäre präsentiert. Diese gehören seit dem frühen Mittelalter zur Ausstattung von Kirchen und Kapellen.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Originaler Saal mit Gemälden von 1667 aus dem Haus zum «Langen Stadelhof» in Zürich.

Der Barocksaal diente Heinrich Lochmann, Oberst in französischen Diensten, als Festsaal für gesellschaftliche Anlässe. Die Portraits zeigen Vertreter des französischen Königshauses und ihre politischen Gegenspieler sowie Protagonisten des Dreissigjährigen Krieges. Der Fliesenboden von 2018 ist eine Rekonstruktion desjenigen von 1898.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Goldschmiedekunst

Prächtige Preziosen aus der Edelmetall-Sammlung zeugen von der jahrhundertealten Tradition und dem hohen handwerklichen und künstlerischen Niveau der Schweizer Goldschmiede. Die Objekte standen ursprünglich in Kirchen, Rathäusern, Zunftstuben und herrschaftlichen Privathäusern.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Prunkwaffensammlung

Prunkwaffen, oft kunsthandwerkliche Meisterstücke, dienen hauptsächlich der Repräsentation. Dazu gehören etwa die von der Goldschmiedefamilie Oeri hergestellten Säbel und Degen oder die Pistolen des Büchsenmachers Felix Werder.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Prunkschlitten von Hans Wilhelm Tüfel (1631–1695), um 1680, Sursee LU.

Die Delphine mit offenem Rachen, der Meeresgott Triton und der Fisch auf den Kufen sind vom Tritonenbrunnen in Rom inspiriert.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Einsiedlerservice, 1775–1776. Porzellanmanufaktur Kilchberg-Schooren ZH. Porzellan bemalt

Das ursprünglich 300-teilige Tafelservice wurde in der Porzellanmanufaktur Kilchberg-Schoren im Auftrag des Kantons Zürich hergestellt. Es handelt sich um das einzige Schweizer Staatsservice der damaligen Zeit und war ein Geschenk an das Kloster Einsiedeln.

Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

Pressekontakt Schweizerisches Nationalmuseum

+41 44 218 66 63 medien@nationalmuseum.ch

Partner

Das Schweizerische Nationalmuseum dankt für die grosszügige Unterstützung.

Impressum

Gesamtleitung
Andreas Spillmann

Projektleitung
Luca Tori

Ausstellungskuratoren
Luca Tori, Heidi Amrein, Jacqueline Perifanakis

Kuratoren der Sammlungen
Jürg Burlet, Beatriz Chadour, Andrea Franzen, Erika Hebeisen, Christian Hörack, Joya Indermühle, Christine Keller Lüthi, Mylène Ruoss, Bernard A. Schüle, Christina Sonderegger, Ricabeth Steiger

Wissenschaftliche Mitarbeit
Heidi Brunner, Stefan Egli, Nora Rudolf

Szenografie
ATELIER BRÜCKNER GmbH: Uwe R. Brückner, Carmen Utz, Tanja Zöllner, Christin Erdmann

Projektleitung Szenografie
ATELIER BRÜCKNER GmbH: Carmen Utz

Ausstellungsgrafik
ATELIER BRÜCKNER GmbH: Jana Fröhlich, Evelyn Prochota, Sarah Mager

Lichtplanung
Atelier Derrer: Rolf Derrer

Licht
Marc Hägeli; Atelier Derrer: Rolf Derrer

Grafik Key Visual
Roli Hofer

Medienstationen
René Vogel, Thomas Bucher; ATELIER BRÜCKNER GmbH: Tanja Zöllner; medienprojekt P2: Matthias De Ponte; 2av GmbH: Michael Barth, Johannes Friedrich, Martin Schmitt, Katrin Jedon, Surya Wöhrle, Jens Döring

Bildung und Vermittlung
Stefanie Bittmann, Lisa Engi, Maria Iseli, Severin Marty

Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Andrej Abplanalp, Alexander Rechsteiner, Carole Neuenschwander, Sebastiano Mereu, Anna-Britta Maag

Technische Leitung
Walter Milan, Mike Zaugg, Gianina Flepp, Henrike Binder

Ausstellungsbau
Barth, Innenausbau KG, d. Ivo Barth GmbH: Thomas Ziegler, Ivo Barth; Sehner GmbH: Andreas Aupperle, Jürgen Sehner

Leitung Konservierung und Restaurierung historische Zimmer
Gaby Petrak

Konservierung und Restaurierung historische Zimmer
Geißler & Lewandrowski Restaurierung; Restaurierungsatelier Kaufmann; Atelier Magener; Restaurierung Michel Räber GmbH; Schnetzler Wohngestaltung

Konservatorische Leitung Exponate
Markus Leuthard, Elke Mürau, Tino Zagermann

Konservierung und Objektmontage
Nikki Calonder, Natalie Ellwanger, Etienne von Gunten, Andreas Hofmann, Isabel Keller, Elisabeth Kleine, Martin Ledergerber, Iona Leroy, Sarah Longrée, Uldis Mãkulis, Véronique Mathieu Lingenhel, Jürg Mathys, Leila Meister-El Ansari, Claudia Merfert, Françoise Michel, Elke Mürau, Caroline Muschel, Gaby Petrak, Ulrike Rothenhäusler, Nora Rudolf, Friederike Szlosze, Peter Wyer, Tino Zagermann

Objektlogistik und Objektmontage
David Blazquez, Simon D’Hollosy, Reto Hegetschweiler, Markus Scherer; Alder Stahl + Schweiss: Chrigel Alder, Christian Affentranger; Glasatelier Dold: Aline Dold; Fißler & Kollegen GmbH: Thomas Fißler, Bertram Haude, Franziska Hülsenberg, Daniel Klawitter

Steuernder Ausschuss
Heidi Amrein, Ellen Bryner, Beat Högger, Markus Leuthard, Sabrina Médioni, Andreas Spillmann

Projektcontrolling
Sabrina Médioni, Luigi Razzano, Ellen Bryner

Recht und Verträge
Ursina Geissbühler, Jana Pfyl

Fotografie
Jonas Hänggi, Donat Stuppan

Bildarchiv
Andrea Kunz, Fabian Müller

Fotorechte
Barbara Davatz, Cristina Zilioli, Hélène Tobler, Francisco Paco Carrascosa

IT und Web
René Vogel, Stefan Hengstler, Daniel Niedermann, Pasquale Pollastro, Michael Ruckstuhl, Danilo Rüttimann

Übersetzungen
Veronica Barbacovi, Beatriz Chadour, Bill Gilonis, Laurence Neuffer, Nigel Stephenson, Marie-Christine Streuli

Lektorat und Korrektorat
Eva Carlevaro, Andrea Franzen, Joya Indermühle, Ingrid Kunz Graf, Laurence Neuffer, Jacqueline Perifanakis, Ilaria Piccolini, Catherine Schelbert, Daniela Schwab, Louise Stein, Nicole Wachter, Samuel van Willigen

Für die Zusammenarbeit danken wir auch folgenden Firmen:
ATIDMA SCOP SARL; Isabelle de Bochegrave; Böhm Kabel AG; Eicher Werkstätten GmbH & Co. KG; Elektro Compagnoni AG; ERCO Lighting AG; GP Fiber Optics GmbH; IMModell; In Synergie GmbH; Kaba AG; Neonilluma AG; Poly-rapid AG; Richner AG; Samuel Rüegg Schreinerei GmbH; Securiton AG; Secusuisse AG; Touchewood Schreinerei