Oz
10:00 - 19:00
10:00 - 19:00
mardi fin mesemna 10:00 - 17:00
gievgia 10:00 - 19:00
venderdi fin dumengia 10:00 - 17:00
glindesdi serrà
mardi fin mesemna e venderdi 10:00 - 18:00
gievgia 10:00 - 19:00
sonda fin glindesdi serrà
An Feiertagen geschlossen
Tag der Arbeit 01.05.2026 10:00 - 17:00
Auffahrt 14.05.2026 10:00 - 17:00
Pfingsten 24.05.2026 10:00 - 17:00
Pfingstmontag 25.05.2026 10:00 - 17:00
Nationalfeiertag 01.08.2026 10:00 - 17:00
Lange Nacht der Museen 05.09.2026 10:00 - 17:00
18:00 - 23:59
Lange Nacht der Museen 06.09.2026 0:00 - 2:00
10:00 - 17:00
Knabenschiessen 14.09.2026 serrà
Familientag 18.10.2026 10:00 - 17:00
21.12.2026 10:00 - 17:00
22.12.2026 10:00 - 17:00
23.12.2026 10:00 - 17:00
Heiliger Abend 24.12.2026 10:00 - 14:00
Weihnachten 25.12.2026 10:00 - 17:00
Stephanstag 26.12.2026 10:00 - 17:00
27.12.2026 10:00 - 17:00
28.12.2026 10:00 - 17:00
29.12.2026 10:00 - 17:00
30.12.2026 10:00 - 17:00
Silvester 31.12.2026 10:00 - 17:00
Neujahr 01.01.2027 10:00 - 17:00
Berchtoldstag 02.01.2027 10:00 - 17:00
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Mussar tut10:00 - 19:00
mardi fin mesemna 10:00 - 17:00
gievgia 10:00 - 19:00
venderdi fin dumengia 10:00 - 17:00
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Tag der Arbeit 01.05.2026 10:00 - 17:00
Auffahrt 14.05.2026 10:00 - 17:00
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Lange Nacht der Museen 05.09.2026 10:00 - 17:00
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Silvester 31.12.2026 10:00 - 17:00
Neujahr 01.01.2027 10:00 - 17:00
Berchtoldstag 02.01.2027 10:00 - 17:00
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Mussar tutFokus
Wie prägt die Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg das Selbstverständnis der Schweiz bis heute? Die Veranstaltung fragt nach Brüchen, Kontinuitäten und blinden Flecken der Erinnerungskultur seit 1945. Im Zentrum stehen Spannungsfelder zwischen Neutralität und Verstrickung, militärischer Landesverteidigung und Gefährdung der Zivilbevölkerung, humanitärer Tradition und restriktiver Flüchtlingspolitik.
Im Fokus stehen unterschiedliche Erinnerungsorte – vom Holocaust-Gedenken über den Zivilschutzbunker bis hin zu «unsichtbaren» Schauplätzen – ebenso wie gesellschaftliche Dynamiken, die den Umgang mit dem Krieg bis heute prägen und verändern. Welche Narrative haben sich durchgesetzt, welche sind in den Hintergrund getreten? Und wie beeinflussen aktuelle Debatten den Blick auf historische Verantwortung?
Mit Referaten von Prof. Dr. Christina Späti (Universität Freiburg), Prof. Dr. Silvia Berger Ziauddin (Universität Bern), Dr. Naomi Lubrich (Jüdisches Museum Basel), Prof. Bärbel Küster (Universität Zürich).
Podiumsgespräch mit Joachim Sieber (Kunsthaus Zürich), Barbara Thimm (Jüdisches Museum Hohenems) und Jose Cáceres (Schweizerisches Nationalmuseum).
Programm
14:00 Begrüssung
14:15 Themenblock I: Erinnerungsorte
16:00 Themenblock II: Erinnerungskultur
17:45 Podiumsgespräch: Museum als Verhandlungsorte der Erinnerung
Eine Zusammenarbeit zwischen dem Schweizerischen Nationalmuseum und dem Kunsthaus Zürich.
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Reservation ist obligatorisch.
allgemeine Auskunft
glindesdi fin venderdi 09:00 - 17:00
Krieg ist ein prägendes Element der Schweizer Geschichte. Die Ausstellung zeigt aus unterschiedlichen Perspektiven, wie Kriege vom Spätmittelalter bis heute politische Strukturen, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Ordnungen in der Schweiz beeinflusst haben.
Ob in Form identitätsstiftender Mythen wie dem Rütlischwur, durch interne Konflikte wie den Bauernkrieg von 1653, den Sonderbundskrieg von 1847 oder in der latenten Bedrohung während des Zweiten Weltkriegs: Krieg prägte das Selbstverständnis der Schweiz nachhaltig. Dabei zeigt sich, wie Kriege in- und ausserhalb des Gebiets der heutigen Schweiz neue Machtverhältnisse und soziale Spannungen hervorbrachten – etwa durch grosse Profite aus dem Waffen- und Söldnerhandel, durch verschärfte Klassenkonflikte oder durch veränderte Geschlechterbilder.
Das Selbstbild der Schweiz als neutrales und friedensförderndes Land prägt insbesondere ihre Aussenpolitik bis heute. Zwischen Bedrohung und Solidarität eröffneten sich auch Handlungsspielräume der Neutralität, die Sicherheit schaffen und Frieden ermöglichen sollten. Anhand von Objekten, Videoinstallationen und Dokumenten lädt die Ausstellung dazu ein, verbreitete Vorstellungen vom Verhältnis der Schweiz zum Krieg zu hinterfragen – einem Krieg, der oft als fern gilt, aber tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist.