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Podcast

Geschichten und Gespräche aus dem Landesmuseum Zürich: Hochkarätige Gesprächspartner aus dem In- und Ausland diskutieren über historische und gesellschaftsrelevante Themen. Dazu kommen exklusive Podcasts zu Themen aus den Ausstellungen.

Ausstellungen

 

Roberto Zaugg – Die Schweiz und die Welt zur Zeit des Barock

Die Gegenreformation, der Dreissigjährige Krieg und die fortschreitende Kolonisierung prägen die Epoche des Barock. Die Zirkulation von Waren und Wissen wird durch den Ausbau von weltweiten Handelsnetzwerken beschleunigt. Die Eidgenossenschaft ist Teil dieser globalen Verflechtungsprozesse. Roberto Zaugg, Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Zürich, spricht in dieser Folge mit Erik Thurnherr, Texetera, über die Vielschichtigkeit des Barock und deren politische und wirtschaftliche Zusammenhänge.

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Claudia Opitz-Belakhal – Die Rollen der Frau im Barock

Was bedeutet es, eine Frau zu sein im Barock? Haben Frauen zu dieser Zeit überhaupt Zugang zu Bildung? Inwiefern unterscheiden sich die Rechte einer verheirateten von einer unverheirateten Frau? Und was für Rollenbilder bestimmen die Zeit? Claudia Opitz-Belakhal, Professorin für Neure Geschichte an der Universität Basel und Erik Thurnherr, Texetera, nehmen in dieser Folge die Hörenden mit auf einen sozialgeschichtlichen Rundgang und spricht über das Leben von Frauen im Barock in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten – von der Naturforscherin bis hin zur Mätresse.

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Axel Christoph Gampp – Schweizer Barockarchitekten in Europa

Im Zuge der katholischen Reformbewegungen werden in ganz Europa prachtvolle Kirchen und bedeutende Paläste errichtet. Die Nachfrage nach barocker Baukultur als Zeichen kirchlicher und staatlicher Repräsentation ist gross. In dieser Folge spricht Axel Christoph Gampp, Professor am Kunsthistorischen Seminar der Universität Basel und an der Berner Fachhochschule mit Erik Thurnherr, Texetera, über die massgebliche Beteiligung von Tessiner Architekten an der barocken Gestaltung von Rom und erläutert, wie Graubündner Baumeister die italienisierende Formensprache in den süddeutschen Raum transferiert haben.

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Gabrielle Schaad – Barock nach dem Barock

Im 20. Jahrhundert erfährt der Barockbegriff eine Aktualisierung. Er wird nicht mehr nur als Epochen- oder Stilbezeichnung verwendet, sondern als kreatives, quasi universal übertragbares Konzept eingeführt. Gabrielle Schaad, Kunsthistorikerin und Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste und an der TU München und Erik Thurnherr, Texetera, gehen in dieser Podcast-Folge den Ursprüngen des Barock-Begriffs nach und erklären, dass barocke Konzepte wie Ensembleschöpfungen, Immersion oder Raumillusion bis in die heutige Zeit nachhallen.

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Thierry Sarmant – Le rayonnement de la cour de France

Durant le règne de Louis XIV, tous les regards sont tournés vers la France. À une époque marquée par bon nombre de crises et de guerres, le roi de France développe la vie à la cour et mène à son apogée la production de luxe dans les domaines de la décoration d’intérieurs, des arts décoratifs et de la mode. Dans cette épisode, Thierry Sarmant, archiviste, historien et conservateur général aux Archives nationales à Paris, parle avec Florence Grivel de la création des manufactures royales et des multiples facettes de la personnalité de Louis XIV.

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Simona Boscani Leoni – Scoperte e invenzioni rivoluzionarie

L’invenzione del cannocchiale e del microscopio incarna in modo esemplare la nuova concezione del mondo in epoca barocca, un periodo contraddistinto da viaggi di artisti ed eruditi, dalla fondazione di accademie e dalla costituzione di collezioni. L’esplorazione empirica della natura coinvolge anche personalità svizzere quali Johann Jacob Scheuchzer o Maria Sibylla Merian. In questo episodio Brigitte Schwarz e Simona Boscani Leoni, professoressa di storia moderna all’Università di Losanna, getta uno sguardo sull’universo degli studiosi dell’epoca, mostrando come la Svizzera fosse pienamente integrata in questa vasta rete di ricerche e innovazioni.

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Einleitung: Der Wald. Eine Kulturgeschichte - worum es geht

Publiziert am 15. März 2022

Der Wald ist weltweit in Gefahr, und zugleich ist der Wald so etwas wie unsere Lebensversicherung. In diesem Spannungsfeld, sagen die Kuratorinnen Pascale Meyer und Regula Moser, ist die Idee zu dieser Ausstellung entstanden. Sie erzählen, was die Ausstellung zeigt, und was der Podcast vermitteln will, mit einem historischen, dokumentarischen, und auch kunsthistorischen Blick auf den Wald.

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Folge 1: Wald aufforsten, und einen Nationalpark schaffen

Die Wälder im Engadin befanden sich, wie an vielen Orten der Schweiz, zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einem desolaten Zustand: gerodet, heruntergewirtschaftet, ausgebeutet. Drei Männer, Steivan Bruneis, Johann Wilhelm Coaz und Paul Sarasin, nahmen sich des Problems an und schufen den Schweizerischen Nationalpark. Was die drei Männer auch noch motivierte, erzählen Hans Lozza, Medienverantwortlicher beim Schweizerischen Nationalpark, und Patrick Kupper, Historiker an der Universität Innsbruck.

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Folge 2: Tief im Amazonas, künstlerisch engagiert

Als die Künstlerin Anita Guidi 1945 gemeinsam mit dem Ingenieur Armin Caspar ins Gebiet des Rio Negro aufbrach, war der Amazonas schon nicht mehr intakt. Holzschlag, moderne Landwirtschaft und Kautschukgewinnung hinterliessen bereits tiefe Spuren. Aus ähnlichen Gründen dokumentieren im Gran Chaco, einige tausend Kilometer südlich, indigene Künstler das Leben im Wald. Mit Ursula Regehr und Alexander Brust, beide Kurator/innen am Museum der Kulturen in Basel.

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Folge 3: Wälder wiederaufforsten, aber mehr noch

Nicht immer, sagt Daniel Maynard, Ökologe am Crowtherlab der ETH Zürich, ist das Pflanzen von Bäumen sinnvoll, um etwas gegen die Klimaerwärmung zu tun. Weil ein Wald eben mehr ist als eine Ansammlung von Bäumen, er ist ein hoch komplexes Ökosystem. Und deshalb brauche es mehr, als nur Baumpflanzungen, sagt Daniel Maynard im Gespräch mit Christoph Keller, es brauche einen umfassenden Schutz der bestehenden Wälder. Damit diese sich wieder ausbreiten können.

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Folge 4: Bruno Manser, unser Mann im Wald

Als Bruno Manser im Jahr 2000 im tiefen Wald von Sarawak verschollen blieb, verstummte eine gewichtige Stimme für den Regenwald. Denn Bruno Manser war mehr als ein Abenteurer, ein Dokumentalist, ein Mahner – er hat das Bewusstsein für die Bedeutung der Regenwälder in die Schweiz und nach Europa gebracht. Was Bruno Manser antrieb, wie er sich Gehör verschaffte, und warum er für manche auch eine Projektionsfläche war, erzählt Lukas Straumann, Geschäftsführer des Bruno Manser Fonds, im Gespräch mit Christoph Keller.

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Folge 5: Worte finden für den Wald, und Kunstformen

Lange war der Wald in der Kunst nur ein Dekor, ein Hintergrund. In der Romantik wird er zum geheimnisvollen, erhabenen Ort stilisiert. Und dies gerade weil er im Zuge der Industrialisierung ein zunehmend gefährdeter Ort war. Das gilt auch für die Literatur, die dem Wald grossen Raum gibt, gerade auch im Nature Writing, einer Kunstform zwischen wissenschaftlicher Dokumentation und Literatur. Wir unternehmen eine Zeitreise von Caspar David Friedrich zu Beuys und von Rousseau zu Walser, in Begleitung der Kuratorin und Kunsthistorikerin Regula Moser und des Literaturwissenschaftlers Stefan Zweifel.

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Folge 6: Waldbaden, oder warum wir den Wald lieben

Der Wald ist ein komplexer Organismus, und er ist schwierig zu verstehen. Aber wir können ihn erfahren, spüren, wir können teilhaben an der speziellen Waldatmosphäre, wenn wir in den Wald eintauchen – dann ahnen wir etwas von dem, was den Wald ausmacht. Die Forstwirtin Marlèn Gubsch kennt den Wald als Wissenschaftlerin, aber sie kennt ihn auch als Erlebnisort. Dann, wenn sie mit Menschen in den Wald geht, um darin zu baden, sagt sie im Gespräch mit Christoph Keller.

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Menschen. In Stein gemeisselt

Publiziert am 5. November 2021

Vor 6000 Jahren beginnen die Menschen in Europa, grosse Steinskulpturen nach ihrem Abbild zu errichten. Die Wechselausstellung im Landesmuseum Zürich vereint solche Stelen aus der Schweiz und Europa und bietet einen einmaligen Einblick in die Lebenswelt der Menschen in der Jungsteinzeit. Jacqueline Perifanakis, Co-Kuratorin, erklärt, welche Bedeutung diese geheimnisvollen Skulpturen haben und was sie uns über ihre Erschaffer verraten. Einen Blick hinter die Kulissen dieser aussergewöhnlichen Ausstellung bietet Co-Kurator Luca Tori.

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Frauen.Rechte – Von der Aufklärung bis in die Gegenwart

Publiziert am 23. April 2021

Seit die Menschen- und Bürgerrechte von 1789 die «freien Männer» für politisch mündig erklärt haben, kämpfen Frauen für Gleichberechtigung. Und noch heute wird diese von Frauen und Männern verhandelt. Der Rundgang durch die Ausstellung «Frauen.Rechte» mit der Direktorin Denise Tonella und den Co-Kuratorinnen Erika Hebeisen und Noemi Crain führt von der Aufklärung in die Gegenwart. Anhand von Ausschnitten aus den Hörstationen erhalten Persönlichkeiten aus der Geschichte wie Mary Wollstonecraft, Franziska Tiburtius oder Emilie Lieberherr eine Stimme und bieten einen Einblick in die Debatten der jeweiligen Zeit.

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Der erschöpfte Mann - Teil 1: Von der Antike zum Ersten Weltkrieg

Publiziert am 3. November 2020

In diesem zweiteiligen Podcast gehen wir mit den beiden Gastkuratoren Juri Steiner und Stefan Zweifel durch die Ausstellung und treffen auf gefallene Helden und leidende Körper, aber auch auf kreative Aussenseiter und alternative Lebensentwürfe, die uns Hoffnung für künftige Möglichkeiten geben.

Im ersten Teil schauen wir auf Männlichkeitsbilder der Antike, des Mittelalters und der Zeit vor dem ersten Weltkrieg.

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Der erschöpfte Mann - Teil 2: Das 20. Jahrhundert

Publiziert am 5. November 2020

In diesem zweiteiligen Podcast gehen wir mit den beiden Gastkuratoren Juri Steiner und Stefan Zweifel durch die Ausstellung und treffen auf gefallene Helden und leidende Körper, aber auch auf kreative Aussenseiter und alternative Lebensentwürfe.

Im zweiten Teil nehmen wir das 20. Jahrhundert in den Blick und sehen, wie sich nach dem Rückzug ins Innere und den radikalen Forderungen nach Selbstbestimmung neue Möglichkeiten eröffnen.

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Nonnen. Starke Frauen im Mittelalter - Teil 1: Eintritt und Alltag im Kloster

Publiziert am 4. Mai 2020

In diesem fünfteiligen Podcast nehmen wir Sie, zusammen mit den Kuratorinnen Christine Keller und Roberta Spano, mit auf eine Reise ins Mittelalter in die Welt der Nonnen. Anhand von verschiedenen Persönlichkeiten erfahren Sie, wie vielfältig die Lebensformen geistlicher Frauen im Mittelalter waren. Im ersten Teil dieses Podcasts gehen wir der Frage nach, was es für eine Frau im Mittelalter bedeutete, in ein Kloster einzutreten. Warum gingen Frauen ins Kloster und wie sah dort ihr Alltag aus?

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Nonnen. Starke Frauen im Mittelalter - Teil 2: Macht und Einfluss

Publiziert am 8. Mai 2020

Einige Frauenklöster hatten im Mittelalter viel Macht und Einfluss. Sie herrschten über grosse Ländereien, erteilten Aufträge zum Bau von Kirchen und Klöstern und einige der Äbtissinnen empfingen selbstbewusst hohe Kirchenvertreter, Könige oder gar den Kaiser. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Roberta Spano erzählt von Machtsymbolen und den Rechten der Frauen innerhalb der Kirche. Es kommen auch die Nonnen Elisabeth von Wetzikon und Pétronille de Chemillé zu Wort.

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Nonnen. Starke Frauen im Mittelalter - Teil 3: Die Gebildeten

Publiziert am 12. Mai 2020

Im Mittelalter war das Kloster der einzige Ort, in dem Frauen eine Bildung erhalten konnten. Nonnen wie Hildegard von Bingen oder Herrad von Landsberg treten als hochgebildete Frauen hervor. Ihre Schriften und Werke finden grosse Anerkennung und prägen die Theologie der Kirche und das Wissen ihrer Zeit weit über die Klostermauern hinaus. Kuratorin Christine Keller zeigt dies anhand der reich illustrierten Bücher und aufwändig gestalteten Textilien in der Ausstellung.

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Nonnen. Starke Frauen im Mittelalter - Teil 4: Die Mystikerinnen

Publiziert am 15. Mai 2020

Einige Nonnen gaben sich einer besonders emotional und körperlich gelebten Frömmigkeit hin. In Visionen und Ekstasen strebten sie nach einer mystischen Vereinigung mit ihrem spirituellen Bräutigam Jesus Christus. Besonders als Mystikerinnen bekannt sind Elsbeth Stagel, eine Nonne aus dem Kloster Töss und Adelheid Pfefferhart, die im Kloster Katharinental ein Gnadenerlebnis hatte.

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Nonnen. Starke Frauen im Mittelalter - Teil 5: Reform und Reformation

Publiziert am 19. Mai 2020

Auch im Mittelalter gehen Reformbewegungen nicht spurlos an den Klöstern vorbei. Das Aufeinandertreffen von freiheitsliebenden Nonnen und Reformern, die strenge Disziplin einfordern, führt zu Konflikten.

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Gesprächsreihen

Nada Boškovska und Michael M. Olsansky: Geschichtsbilder im Ukraine-Krieg

Fokus vom 21. März 2022

Der Kreml legitimiert seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine hauptsächlich mit historischen Reminiszenzen. Gibt es für diesen Krieg aber überhaupt historische Erklärungen? Mit einem Blick zurück in die Geschichte erörtern die Osteuropahistorikerin Nada Boškovska und der Militärhistoriker Michael M. Olsansky den Wandel von Zugehörigkeiten und Grenzverschiebungen im aktuell umkämpften Raum. Welche militärischen Strategien verfolgten Russland und die Sowjetunion früher bezüglich der Ukraine? Wie hat die historische Entwicklung das russisch-ukrainische Verhältnis geprägt? Welche Bilder und welche Ideologien bilden den Hintergrund dieses Kriegs, der jetzt in Europa tobt?

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Michel Liès und Stéphane Dion: Plurilinguisme et cohésion

Dienstags-Reihe du 2 novembre 2021

Si la Suisse est un exemple de miracle économique, elle est tout autant – si ce n’est plus – un miracle politique. Un regard de l’extérieur sur un pays aux multiples facettes culturelles comme le nôtre est d’autant plus instructif. Qu’est-ce qui frappe les observateurs provenant d’autres pays polyglottes tels que le Canada ou le Luxembourg ? Quel est le degré de cohésion en Suisse par rapport à ces pays ? Et où peut-on déceler des failles?

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Eva Jaisli & Ralph Weber: Die Schweiz und die aufstrebende Weltmacht

Dienstags-Reihe vom 5. Oktober 2021

Seit über 250 Jahren ist das mächtigste Land der Welt demokratisch und liberal: Im 19. Jahrhundert war das Grossbritannien, seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind es die USA. Jetzt erleben wir den Aufstieg Chinas zu einer Weltmacht, die weder demokratisch noch liberal ist. Wie verändert das die Weltpolitik? Was bedeutet das für die im Westen verankerte, aber neutrale Schweiz? Und sieht die Schweizer Wirtschaft China weiterhin zurecht als Markt der Zukunft?

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Aymo Brunetti & Andrea Opel: Werden wir ärmer? Eine globale Steuerrevolution bahnt sich an

Dienstags-Reihe vom 7. September 2021

Der mächtigste Mann der Welt hat die Schweiz frontal angegriffen. Das Land sei eine Steueroase, die es trockenzulegen gelte! So redete US-Präsident Joe Biden, als er kürzlich eine Revolution im globalen Steuersystem ankündigte. Die Schweiz in der Rolle des Bösewichts: Das weckt Erinnerungen an den verlorenen Kampf um das Bankgeheimnis. Aber stimmt Bidens Erzählung auch? Haben wir nun ein Problem, weil die OECD mit Unterstützung der USA eine globale Mindeststeuer einfordern? Wankt gar das «Erfolgsmodell Schweiz»?

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Stephanie von Orelli, Alkistis Petropaki & Jacqueline Krause-Blouin: Diskriminierte Mütter?

Dienstags-Reihe vom 4. Mai 2021

Das Gleichstellungsgesetz ist glasklar: Keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Trotzdem haben Mütter in der Schweiz schlechtere Karrierechancen und verdienen weniger («motherhood wage penalty»); hinzu kommt die unterdotierte Pensionskasse. Die Diskriminierung von Müttern erhält in der politischen Debatte kein grosses Gewicht. Wie lässt sich das ändern?

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Christa Tobler und Oliver Zimmer: Schweiz - Europa: wie weiter?

Dienstags-Reihe vom 6. April 2021

Das Verhältnis der Schweiz und der EU harrt weiter seiner Klärung. An welchem Punkt befinden wir uns in den Verhandlungen um den Rahmenvertrag? Ist ein Deal denkbar, mit dem beide Seiten langfristig gut leben können? Und wie steht es grundsätzlich um Europas Rolle in der multipolaren Welt des 21. Jahrhunderts?

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Doris Leuthard und Mathias Binswanger - Vom kleinen Land zur grossen Stadt?

Dienstags-Reihe vom 1. September 2020

Die Schweizer Bevölkerung wächst seit Jahren stark. Was bedeutet das für unser Land – raumplanerisch, infrastrukturell, politisch? Muss sich die Schweiz künftig als grosse Stadt denken? Oder gilt nach der Corona-Krise das exakte Gegenteil? Wird statt Verdichtung nun soziale Distanz zum Gebot der Stunde, bis hin zu einer neuen Stadtflucht?

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Monika Bütler, Andréa Maechler und Kurt Schiltknecht - Ruhe vor dem Sturm? Gratisgeld und seine Folgen für die Gesellschaft

Dienstags-Reihe vom 3. März 2020

Es scheint, als habe Geld keinen Wert mehr: Tiefst- und Negativzinsen gehören heute zur Normalität. Kann die Wirtschaft dauerhaft mit «billigem» Geld angekurbelt werden, oder bezahlen wir in einigen Jahren die Rechnung dafür? Vor allem aber stellt sich die Frage: Kann unsere Wirtschafts- und Gesellschafts-ordnung die Ära des Gratisgeldes unbeschadet überleben?

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Cornelia Meyer, Oswald Grübel und Jakob Kellenberger - Schweiz am Scheideweg: Von der Gewinnerin des 20. Jh. zur Verliererin des 21. Jh.?

Dienstags-Reihe vom 7. Januar 2020

Die Schweiz hat nach dem Zweiten Weltkrieg von der liberalen Weltwirtschaft und einer stabilen europäischen Gemeinschaft profitiert. Heute steht der Freihandel unter Druck und die EU sucht ihren Platz im Verhältnis zu den globalen Mächten Amerika und China. Was bedeutet das für die Schweiz? Müssen wir uns auf härtere Zeiten einstellen? Oder entstehen neue geopolitische und ökonomische Nischen, in denen die Schweiz auch künftig florieren kann?

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Walter Thurnherr und Markus Notter - Kollegialbehörde: Erfolgs- oder Auslaufmodell?

Dienstags-Reihe vom 3. Dezember 2019

Alle vier Jahre muss sich der siebenköpfige Bundesrat den Gesamterneuerungswahlen stellen. Die Landesregierung ist wie die meisten Exekutiven auf Kantons- und Gemeindeebene eine Kollegialbehörde, die nach dem Konkordanz-Prinzip agiert. Ist eine solche Regierungsform überhaupt noch zeitgemäss? Oder handelt es sich dabei um ein Auslaufmodell, das sich ins 21. Jahrhundert gerettet hat? Im Rahmen der Dienstagsreihe diskutieren Bundeskanzler Walter Thurnherr und Markus Notter, langjähriger Zürcher Regierungsrat, über Politik, Regierungsformen und die Herausforderungen von Exekutiven in einer globalisierten und zunehmend digitalen Welt.

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Robert Gerwarth - Das Wesen des Krieges

Dienstags-Reihe vom 4. Juni 2019

Der Krieg stellt ein schreckliches Faszinosum dar. Aber er passiert den Menschen immer wieder. Und die Folgen sind immer fürchterlich. Was können wir aus den europäischen Kriegen der Vergangenheit für die Gegenwart lernen? Darüber unterhält sich Robert Gerwarth, Autor von «Die Besiegten. Das blutige Erbe des Ersten Weltkriegs», mit Peer Teuwsen, Redaktionsleiter von «NZZ Geschichte». Gerwarth lehrt als Professor für Moderne Geschichte am University College in Dublin und ist Gründungsdirektor des dortigen Zentrums für Kriegsstudien.

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Felix Gmür und Christoph Sigrist - Bischof und Grossmünsterpfarrer: ein Gipfeltreffen

Dienstags-Reihe vom 8. Januar 2019

Es liegt im Wesen des Jahreswechsels, dass er die Menschen ins Sinnieren bringt. Man blickt zurück, man blickt nach vorn, hat Hoffnungen und Ängste. Welche Sorgen und Zweifel, Erwartungen und Wünsche treiben die Menschen um? Wer gibt Halt in unsicheren Zeiten? Die Religion? Die Landeskirchen? Oder haben diese genug zu tun mit ihren eigenen Sorgen und Nöten? 2019 ist Zwinglijahr: Anlass genug für ein ökumenisches Gipfeltreffen zum Jahresanfang. Im Rahmen der Dienstags-Reihe im Landesmuseum Zürich, präsentiert vom Tages-Anzeiger, diskutierten der Basler Bischof Felix Gmür und der Zürcher Grossmünsterpfarrer Christoph Sigrist mit Hannes Nussbaumer, Leiter Ressort Zürich beim Tages-Anzeiger.

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Herfried Münkler - Geschichte und Gegenwart des Krieges

Dienstags-Reihe vom 6. März 2018

Die Angst vor einem grossen Krieg ist nach Europa zurückgekehrt. Die Kriege in der Ukraine, im Mittleren sowie im Nahen Osten lassen zweifeln, ob das 20. Jahrhundert tatsächlich als ein «kurzes Jahrhundert» 1989/90 zu Ende gegangen ist – oder nicht vielmehr auf unheilvolle Weise andauert. Herfried Münkler, Professor für Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin, hat sich intensiv mit den europäischen Kriegen beschäftigt, etwa in seinem neuesten Buch «Der Dreissigjährige Krieg: Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618-1648». Im Rahmen der Dienstags-Reihe im Landesmuseum Zürich, präsentiert von NZZ Geschichte, hat Redaktionsleiter Peer Teuwsen mit Herfried Münkler darüber gesprochen, wie sich Kriege anbahnen und welche Rolle die Religion dabei spielt.

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Jörg Baberowski - Russland verstehen

Dienstags-Reihe vom 2. Mai 2017

Nach dem Ende des kalten Krieges verschwand Russland von der politischen Bildfläche. Viele Satellitenstaaten wurden eigenständig und Moskau war nicht mehr der Nabel der östlichen Welt. Doch seit ein paar Jahren sind die Russen zurück auf der grossen Weltbühne und der Westen fragt sich seither, was Putin im Schilde führt. Jörg Baberowski, Professor für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität Berlin, hat Russlands Vergangenheit und die Zeit des Stalinismus eingehend erforscht. Im Rahmen der Dienstags-Reihe im Landesmuseum Zürich, präsentiert von NZZ Geschichte, unterhält sich Redaktionsleiter Peer Teuwsen mit Jörg Baberowski über die Geschichte Russlands und wie sich Putins Ambitionen daraus erklären lassen. Ein interessanter Rück- und Ausblick auf die Weltmacht Russland.

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Michail Schischkin - Putin – Person mit vielen Gesichtern

Dienstags-Reihe vom 4. April 2017

Vladimir Putin ist in Russland nahezu unbestritten. Der grösste Teil der Bevölkerung steht hinter dem Präsidenten und seiner Politik. Ganz anders sieht es im Westen aus. Hier wird Putin von Medien und zahlreichen russischen Intellektuellen heftig kritisiert. Zu Recht oder nicht? Michail Schischkin ist einer der meist gefeierten russischen Autoren der Gegenwart. Er wurde 1961 in Moskau geboren, studierte Linguistik und unterrichtete Deutsch. Seit 1995 lebt er in der Schweiz, Moskau und Berlin. Seine Romane wurden national und international vielfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er als Einziger alle drei wichtigsten Literaturpreise Russlands. 2011 wurde ihm der Internationale Literaturpreis Haus der Kulturen der Welt in Berlin verliehen. Im Rahmen der Dienstags-Reihe im Landesmuseum Zürich, präsentiert von Reportagen, diskutiert Chefredaktor Daniel Puntas Bernet mit seinem Gast über den russischen Politiker und ergründet, wie es zu einer derart unterschiedlichen Wahrnehmung von Vladimir Putin kommen konnte.

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Christian Pfister - Wettergeschichte(n)

Dienstags-Reihe vom 7. Februar 2017

Über kaum etwas wird so viel gesprochen wie über das Wetter. Im Alltag gilt das Interesse vor allem dem kommenden Wetter. Klimahistoriker Christian Pfister beschäftigt sich dagegen mit dem vergangenen Wetter. Der Blick auf dieses ist mindestens so faszinierend wie der Ausblick - und verschafft uns zudem wichtige, auch für Gegenwart und Zukunft relevante Einsichten über Klima- und Wetterveränderungen. Christian Pfister war Geschichtsprofessor an der Universität Bern, wirkt heute als freier Forscher, ist international renommierter Klimahistoriker und hat die Klimadatenbank Euro-Climhist aufgebaut. Im Rahmen der Dienstags-Reihe im Landesmuseum, präsentiert vom Tages-Anzeiger, unterhielt sich Hannes Nussbaumer, Ressortleiter, mit Christian Pfister über das Wetter von gestern und heute.

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Sir Christopher Clark - Über den Umgang mit Geschichte

Dienstags-Reihe vom 6. September 2016

Sir Christopher Clark ist spätestens seit seinem Buch «Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog» ein Star seiner Branche. Der australische Historiker, der als Professor für Neuere Europäische Geschichte in Cambridge lehrt, zeigt darin minutiös auf, wie die europäischen Entscheidungsträger in einen vermeidbaren Krieg taumelten. Damit relativiert Clark die These von der Hauptverantwortung Deutschlands für diesen Weltkrieg, was in Deutschland heftige Kontroversen auslöste. Im Rahmen der Dienstags-Reihe im Landesmuseum Zürich, präsentiert von NZZ Geschichte, unterhielt sich Chefredaktor Peer Teuwsen mit Clark über sein Werk und die Aktualität von Geschichte.

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