Öffnungszeiten

Museum, Bistro & Boutique

Di – Mi 10:00 – 17:00

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Mo geschlossen

Bibliothek

Di – Mi, Fr 10:00 – 18:00

Do 10:00 – 19:00

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Besondere Öffnungszeiten

Mo 21.12.2020 10:00 – 17:00

Di 22.12.2020 10:00 – 17:00

Mi 23.12.2020 10:00 – 17:00

Do 24.12.2020 10:00 – 14:00 Heiliger Abend

Fr 25.12.2020 10:00 – 17:00 Weihnachten

Sa 26.12.2020 10:00 – 17:00 Stephanstag

So 27.12.2020 10:00 – 17:00

Mo 28.12.2020 10:00 – 17:00

Di 29.12.2020 10:00 – 17:00

Mi 30.12.2020 10:00 – 17:00

Do 31.12.2020 10:00 – 17:00 Silvester

Fr 1.1.2021 10:00 – 17:00 Neujahr

Sa 2.1.2021 10:00 – 17:00 Berchtoldstag

Fr 2.4.2021 10:00 – 17:00 Karfreitag

So 4.4.2021 10:00 – 17:00 Ostern

Mo 5.4.2021 10:00 – 17:00 Ostermontag

Mo 19.4.2021 geschlossen Sechseläuten

Sa 1.5.2021 10:00 – 17:00 Tag der Arbeit

Do 13.5.2021 10:00 – 17:00 Auffahrt

So 23.5.2021 10:00 – 17:00 Pfingsten

Mo 24.5.2021 10:00 – 17:00 Pfingstmontag

So 1.8.2021 10:00 – 17:00 Nationalfeiertag Schweiz

Sa 4.9.2021 18:00 – 0:00 Lange Nacht der Zürcher Museen

So 5.9.2021 0:00 – 2:00 Lange Nacht der Zürcher Museen

Mo 13.9.2021 geschlossen Knabenschiessen

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Geschichte des Landesmuseums

Das 19. Jahrhundert gilt gemeinhin als das Jahrhundert der Nationen und Nationalstaaten. Während in den übrigen europäischen Ländern die Errichtung von Denkmälern, Monumenten und Institutionen zügig vorangetrieben wurde, tat sich der junge Bundesstaat Schweiz mit dem Gedanken an ein Nationalmuseum schwer. Ein solches Unterfangen löste Skepsis aus. Zudem bestanden ganz pragmatische Gründe: Fast jeder der Kantone besass seine eigenen Sammlungen, was den föderalistischen Charakter des jungen Nationalstaates widerspiegelte. Es ist der Zürcher Nationalrat Salomon Vögelin, der 1883 die Diskussion über die Gründung auslöst, beflügelt durch den Erfolg der nationalen Kunstausstellung anlässlich der Schweizerischen Landesausstellung in Zürich.

Nach heftigen Auseinandersetzungen im Wettstreit um den Standort setzt sich Zürich im Jahr 1891 gegenüber Luzern, Basel und Bern durch. Der junge Architekt Gustav Gull bedient sich verschiedener historisierender Architekturelemente aus dem Spätmittelalter und der Neuzeit: Das Schweizerische Landesmuseum sollte eine gestalterische Einheit sein zwischen Sammlung, Ausstellung und Architektur. Mit der Verbindung von Museum und Kunstgewerbeschule wird ein weiteres wichtiges Postulat eingelöst: Kunstgewerbeschulen mit Museen zu verbinden, damit die Vergangenheit Vorbild und Ansporn für die Arbeit der Studierenden sein kann. Heute gilt das Landesmuseum Zürich als aussergewöhnlicher Museumsbau des 19. Jahrhunderts und als Baudenkmal von nationaler Bedeutung.

Der 2016 eröffnete Neubau der Schweizer Architekten Christ & Gantenbein ergänzt Gustav Gulls Gebäudetrakt perfekt. Er beherbergt grosse, flexible Ausstellungshallen, eine moderne Bibliothek und ein Auditorium für öffentliche Veranstaltungen.

Blogartikel zur Geschichte des Landesmuseum

Kurt Messmer

4. Dezember 2020

Georg, Martin, Nikolaus – zeitlose Humanität

Heiligenlegenden werden ohne Fussnoten geschrieben. Überprüfen lassen sie sich nicht. Ihre Bedeutung liegt im moralischen Anspruch, der als sanfter Appell in kunstvollen Darstellungen fortlebt.

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Andrej Abplanalp

2. Dezember 2020

Bettgeschichten

Wir verbringen rund ein Drittel unseres Lebens im Bett. Das wichtigste Möbel der Menschheit hat eine ganze eigene Vergangenheit.

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Christophe Vuilleumier

30. November 2020

König der Bauern

Wie sich Niklaus Leuenberger (1615–1653) zum Anführer der Bauern im Aufstand gegen die Obrigkeit aufschwingt und mit dem Leben bezahlt.

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Kunst am Bau

Die seit Eröffnung des Landesmuseums 1898 leer gebliebenen Fassadenflächen und -nischen des Bahnhoffügels wurden im Jahr 2016 gestalterisch ergänzt. Der in Winterthur arbeitende Künstler Mario Sala kombiniert Steine und Gesteinsschichten mit der Arbeit «Die Verletzten schreien aus vollem Hals ‚Es lebe die Schweiz‘», kurz DVSAVHELDS. Sie nimmt Bezug zu den steinernen Fassaden des Museums und der Idee des Mosaiks.

Mario Sala. DVSAVHELDS, 2016 Feld 1. | © Studio Willen Mario Sala. DVSAVHELDS, 2016 Feld 1
© Studio Willen

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