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Barock. Zeitalter der Kontraste

Landesmuseum Zürich | 16.9.2022 - 15.1.2023
publiziert am 14.9.2022

Opulenz und Innovation auf der einen, Tod und Krise auf der anderen Seite: Die Epoche des Barock ist geprägt von Kontrasten und hat Auswirkungen bis heute. In der grossen Herbstausstellung taucht das Landesmuseum Zürich tief in diese Epoche ein.

Beim Begriff «Barock» denkt man in der Regel an prachtvolle Kirchen und Meisterwerke bildender Kunst, opulente Herrscher mit prunkvollen Palästen voller Luxus. Die rund 200 Jahre zwischen 1580 und 1780 sind aber viel mehr, als ihr Glanz vermuten lässt. Der Barock war ein Zeitalter der Extreme mit dunklen und tragischen Seiten: Gegenüber der Pracht standen andauernde Religionskriege, Kolonialisierung und Elend.

Der Dreissigjährige Krieg und die Gegenreformation waren für die Kluft innerhalb der Gesellschaft massgeblich verantwortlich. Die Konflikte entwickelten sich immer mehr zu einem langwierigen Kampf um die Macht in Mitteleuropa. Dieser bestimmte nicht nur das religiöse Leben und das politische System in Europa, sondern hatte tiefgreifende gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Veränderungen zur Folge. In diesem Meer von Gegensätzen entwickelten und veränderten sich Wissenschaft und Kultur rasant und prägten eine zunehmend vernetzte und globalisierte Welt. Auch die Eidgenossenschaft war wesentlicher Teil dieser vielfältigen Verflechtungen. Ihre Bewohnerinnen und Bewohner übernahmen zahlreiche Trends in der Mode, der Gartenkultur oder der Gestaltung von Interieurs. Gleichzeitig trugen einheimische Architekten, wie beispielsweise der Tessiner Francesco Borromini in Rom, mit bedeutenden Bauwerken in ganz Europa zur weiteren Verbreitung des Barocks bei.

Die Ausstellung im Landesmuseum Zürich beleuchtet dieses faszinierende Zeitalter und zeigt auf, dass die Eidgenossenschaft ein aktiver Teil dieser globalen Epoche war und auch immer wieder eigene Akzente setzen konnte. Die Schau zeigt ausserdem, wie barocke Elemente die Gesellschaft bis heute prägen, etwa auf dem Esstisch oder im Garten. Kostbare Objekte aus der barocken Architektur, Gartenkultur, Mode und Kunst zeigen die Üppigkeit und Schönheit dieser Zeit auf, ohne dabei den historischen Kontext zu vernachlässigen.

Mehr zur Ausstellung

Bilder

Nah und Fern

Im Barock etabliert sich das Stillleben als selbständige Gattung. Kunstvoll zusammengestellte Gold- und Silberwaren, venezianische Gläser, orientalische Textilien und chinesisches Porzellan zeugen von damaligen Sammlungs- und Handelsinteressen. Simon Luttichuys (zugeschrieben), Stillleben, 1650–1680, Öl auf Leinwand.

Rijksmuseum, Amsterdam

Schlachtfeld Europa

Der aus religiösen Streitigkeiten hervorgehende Dreissigjährige Krieg ist das einschneidende Ereignis des Barock. Söldner plündern und morden neben den Schlachtfeldern. Die Bevölkerung ist gezeichnet von Hunger, Krankheit und Seuchen. Philips Wouwerman, Schlacht (bei Nördlingen), 1665–1668, Öl auf Leinwand.

bpk / Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Neues Weltbild

Der europäische Expansionsdrang führt zu einem wachsenden Interesse an der Kartographie. Die elaborierten Karten sind nicht nur für die Seefahrt von Bedeutung, sondern – gesammelt in wertvollen Atlanten – auch begehrte Sammlungsstücke. Pieter Goos, Zee-atlas ofte waterwereld […], Amsterdam, 1676, Kupferstich, koloriert.

Utrecht University Library

Barocke Sammlungskultur

Zu keiner anderen Zeit wird so intensiv gesammelt. In fürstlichen und bürgerlichen Kunst- und Wunderkammern wird das Wissen der Welt anhand unterschiedlichster Objekte und Kunstwerke zusammengetragen, präsentiert, erforscht und diskutiert. Cornelis I. de Baellieur, Galerie eines Sammlers, um 1640, Öl auf Holz.

Privatsammlung, Dauerleihgabe an LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz-Vienna, Inv.-Nr. G 28 © LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz–Vienna

Belehren und Bewegen

Der aus einer Tessiner Familie stammende Giovanni Serodine (1594/1600–1630) ist Wegbereiter der frühbarocken Sakralkunst. Die üppig ausgeschmückten Barockkirchen und religiösen Gemälde dienen als visuelles Instrument des christlichen Glaubens. Giovanni Serodine, Vergine dei Mercedari, um 1625–1627, Öl auf Leinwand.

Pinacoteca cantonale Giovanni Züst, Rancate (Mendrisio), Cantone Ticino, Svizzera (Foto: Roberto Pellegrini)

Histoire du Roi

Die Tapisserie zeigt eine Szene im Kontext des Pyrenäenfriedens und der Hochzeit zwischen Louis XIV. und der spanischen Infantin. Die Begegnung findet in einem eigens dafür komponierten Raum statt. Charles Le Brun, Entrevue de Philippe IV et Louis XIV, Manufacture des Gobelins, Paris, 1668, Tapisserie (haute lisse), Seide, Wolle, Goldfaden.

(Collection du) Mobilier national, Paris, Philippe Sébert

Ansichten Roms

Giovanni Battista Piranesi (1720–1778) gibt ein eindrückliches Bild der barocken Stadt wieder. Viele der wichtigsten Monumente, wie der Obelisk auf der Piazza del Popolo, gehen zurück auf Domenico Fontana. Giovanni Battista Piranesi, Veduta della Piazza del Popolo, Blatt der Folge «Vedute di Roma», 1750–1775, Radierung.

ETH-Bibliothek Zürich, Graphische Sammlung

Kostbarkeit aus dem Ozean

Seit dem 16. Jahrhundert sind prachtvoll verzierte Nautiluspokale besonders begehrte Objekte in Kunst- und Wunderkammern. Die auf dem Nautilus thronende Nymphe nimmt Bezug auf dessen Auffindungsort im indopazifischen Raum. Nautiluspokal, Melchior Maria Müller, Zug, um 1670–1680, Perlmutt, Silber, teilvergoldet.

Schweizerisches Nationalmuseum

Exotische Seide

Dieser Manteau aus Schweizer Besitz zeichnet sich durch das elaborierte Seidengewebe mit Chinoiserie-Dekor aus. Der Stoff stammt aus den Niederlanden, wo Fabrikanten sich auf Gewebe mit fernöstlich inspirierten Mustern spezialisieren und diese nach ganz Europa exportieren. Manteau, 1730–1750, Seide.

Schweizerisches Nationalmuseum

Spanische Hofmode

Unter Erzherzogin Maria Anna erlangt der als Guardainfante bezeichnete Reifrock dank den Porträts von Hofmaler Diego Velázquez (1599–1660) ikonischen Wert. Der Guardainfante entwickelt sich aus dem spanischen und französischen Reifrock und zeugt vom Austausch zwischen den Höfen. Diego Rodríguez de Silva y Velázquez und Werkstatt, Erzherzogin Maria Anna, Königin von Spanien, 1652–1653, Öl auf Leinwand.

Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, Foto: KHM-Museumsverband

Blick in die Ausstellung

© Schweizerisches Nationalmuseum

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Pressekontakt Schweizerisches Nationalmuseum

+41 44 218 66 63 medien@nationalmuseum.ch

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