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Museum, Boutique & Bistro

  • Dienstag bis Mittwoch 10:00 - 17:00

  • Donnerstag 10:00 - 19:00

  • Freitag bis Sonntag 10:00 - 17:00

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Bibliothek

  • Dienstag bis Mittwoch und Freitag 10:00 - 18:00

  • Donnerstag 10:00 - 19:00

  • Samstag bis Montag geschlossen

An Feiertagen geschlossen

Wegen einer Bestandesrevision bleibt die Bibliothek vom 1. – 24 August 2026 geschlossen.
Ab Dienstag, 25. August 2026 ist die Bibliothek wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Besondere Öffnungszeiten

  • Nationalfeiertag 01.08.2026 10:00 - 17:00

  • Lange Nacht der Museen 05.09.2026 10:00 - 17:00
    18:00 - 23:59

  • Lange Nacht der Museen 06.09.2026 0:00 - 2:00
    10:00 - 17:00

  • Knabenschiessen 14.09.2026 geschlossen

  • Familientag 18.10.2026 10:00 - 17:00

  • 21.12.2026 10:00 - 17:00

  • 22.12.2026 10:00 - 17:00

  • 23.12.2026 10:00 - 17:00

  • Heiliger Abend 24.12.2026 10:00 - 14:00

  • Weihnachten 25.12.2026 10:00 - 17:00

  • Stephanstag 26.12.2026 10:00 - 17:00

  • 27.12.2026 10:00 - 17:00

  • 28.12.2026 10:00 - 17:00

  • 29.12.2026 10:00 - 17:00

  • 30.12.2026 10:00 - 17:00

  • Silvester 31.12.2026 10:00 - 17:00

  • Neujahr 01.01.2027 10:00 - 17:00

  • Berchtoldstag 02.01.2027 10:00 - 17:00

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Against Erasure: Reading and Talk with Sahar Tavakoli

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mit Sahar Tavakoli

Sahar Tavakoli verarbeitet Erfahrungen von Verlust, Exil, Widerstand und Neuanfang. Mit eindringlicher Sprache erzählt sie von persönlichem und gesellschaftlichem Schmerz, aber auch von Hoffnung, Liebe und der Kraft der Poesie. Die Lesung bietet Einblicke in ihr literarisches Schaffen und in die Lebenswelt einer Autorin, die ihre Erfahrungen zwischen Teheran und der Schweiz poetisch verdichtet.

Im Rahmen der Ausstellung «Wir und der Krieg» und des Buch- und Literaturfestivals «Zürich liest». In Kollaboration mit Weiterschreiben Schweiz.

 

Landesmuseum Zürich
Bibliothek

Museumstrasse 2
8001 Zürich

Der Anlass findet auf deutsch und englisch statt

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Sahar Tavakoli

Sahar Tavakoli ist eine iranische Schriftstellerin, Fotografin und Übersetzerin. Sie hat zahlreiche Bücher geschrieben und verschiedene englischsprachige Autor:innen ins Persische übersetzt. Für ihre Arbeit ist sie mehrfach ausgezeichnet worden. Vor zwanzig Jahren hat sie mit ihrem Mann in Teheran den Dastan-Verlag gegründet. 2023 geriet sie im Iran ins Visier des Regimes – und entschied sich zur Flucht in die Schweiz.

Die Ausstellung

Keyvisual der Ausstellung «Wir und der Krieg». Foto (Ausschnitt): Christian Schwager, Infanteriebunker Ratenpass / © 2026, ProLitteris, Zurich | © Christian Schwager / © 2026, ProLitteris, Zurich

Krieg ist ein prägendes Element der Schweizer Geschichte. Die Ausstellung zeigt aus unterschiedlichen Perspektiven, wie Kriege vom Spätmittelalter bis heute politische Strukturen, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Ordnungen in der Schweiz beeinflusst haben.

Ob in Form identitätsstiftender Mythen wie dem Rütlischwur, durch interne Konflikte wie den Bauernkrieg von 1653, den Sonderbundskrieg von 1847 oder in der latenten Bedrohung während des Zweiten Weltkriegs: Krieg prägte das Selbstverständnis der Schweiz nachhaltig. Dabei zeigt sich, wie Kriege in- und ausserhalb des Gebiets der heutigen Schweiz neue Machtverhältnisse und soziale Spannungen hervorbrachten – etwa durch grosse Profite aus dem Waffen- und Söldnerhandel, durch verschärfte Klassenkonflikte oder durch veränderte Geschlechterbilder.

Das Selbstbild der Schweiz als neutrales und friedensförderndes Land prägt insbesondere ihre Aussenpolitik bis heute. Zwischen Bedrohung und Solidarität eröffneten sich auch Handlungsspielräume der Neutralität, die Sicherheit schaffen und Frieden ermöglichen sollten. Anhand von Objekten, Videoinstallationen und Dokumenten lädt die Ausstellung dazu ein, verbreitete Vorstellungen vom Verhältnis der Schweiz zum Krieg zu hinterfragen – einem Krieg, der oft als fern gilt, aber tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist.

Details zur Ausstellung