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Fokus

Ver(w)ortungen: Usama Al Shahmani und Leta Semadeni über Orte und Sprachen ihres Schreibens

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mit Usama Al Shahmani, Leta Semadeni und Iryna Herasimovich

Laut einer Statistik haben 70 % der Stadtzürcher Bevölkerung zwischen 15 und 59 Jahren mindestens einen Elternteil, der im Ausland geboren wurde. Viele wachsen zweisprachig auf. Zugleich leben nur 2,2% der Bevölkerung in der Schweiz mehr als 100 Kilometer vom Ort ihres Aufwachsens entfernt. Was bedeutet diese Gleichzeitigkeit von Internationalität und Vielsprachigkeit und einer grossen lokalen Verwurzelung? Wie wirkt sie sich auf unser Leben, Denken, Handeln aus? Vor allem auch auf das Handeln mit Sprache? Darüber sprechen an dieser Veranstaltung eine Autorin und ein Autor, in deren Werk Aufbruch und Verwurzelung sowie die Gleichzeitigkeit mehrerer Sprachen immer eine grosse Rolle gespielt haben: Usama Al Shahmani und Leta Semadeni. Moderiert wird das Gespräch von der Übersetzerin Iryna Herasimovich. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Literaturhaus Zürich statt.

Eine Kooperation von Landesmuseum und Literaturhaus Zürich.

 

Einlass 18:30 Uhr

Landesmuseum Zürich | Auditorium Willy G. S. Hirzel

Rollstuhlgängig

Dieser Anlass liegt in der Vergangenheit.

Usama Al Shahmani

Usama Al Ashahmani
Aufgewachsen in Qalat Sukar (Nasirija), publizierte im Irak drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 wegen eines Theaterstücks fliehen musste. Heute lebt er in Frauenfeld und schreibt vor allem auf Deutsch: Seine Bücher «In der Fremde sprechen die Bäume arabisch», «Im Fallen lernt die Feder fliegen» und «Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt» sind im Zürcher Limmatverlag erschienen. Al Shahmani ist seit 2021 Literaturkritiker beim «Literaturclub» des Schweizer Fernsehens SRF, 2022 nahm er an den 46. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt teil.

Leta Semadeni

Foto Leta Semadeni | © Mayk Wendt
Leta Semadeni wuchs in Scuol im Unterengadin auf. Schon als Kind fragte sie sich, was wohl hinter den Bergen sei. Später unterrichtete sie Sprachen und Literatur in Zürich und in Zuoz, und war auch in New York, Paris, Berlin und Lateinamerika tätig. Seit 2005 lebt sie wieder im Unterengadin. In Leta Semadenis Werk – sie schreibt Gedichte, Romane und Kinderbücher – stehen Vallader und Deutsch nebeneinander, sie überträgt ihre Werke jeweils selbst in die andere Sprache. 2023 wurde Leta Semadeni mit dem Grand Prix Literatur ausgezeichnet.

Iryna Herasimovich

Iryna Herasimovich  | © Nikita Fedosik
In Minsk geboren und ist seit 2009 freiberufliche Übersetzerin. Sie hat u.a. Werke von Lukas Bärfuss, Georg Büchner, Monika Rinck, Nora Gomringer, Jonas Lüscher und Franz Kafka ins Belarussische übersetzt. Sie arbeitet auch als Dramaturgin und Kuratorin und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seit sie 2021 nicht nach Belarus zurückkehren konnte, ist sie Doktorandin am Slavischen Seminar der Uni Zürich. Die komplexe Verbindung zwischen Ort, Sprache und Identität ist ein zentraler Bestandteil ihres Nachdenkens über das Leben und Schreiben.

Die Ausstellung

Keyvisual der Ausstellung «Sprachenland Schweiz». | © Schweizerisches Nationalmuseum

Sprachen sind nicht nur blosses Mittel zur Kommunikation, sondern sie bestimmen unseren Alltag, sind Teil der Kultur, berühren uns unmittelbar und verbinden uns mit anderen Menschen oder grenzen uns von ihnen ab. In der Schweiz sind neben den vier Landessprachen unzählige Dialekte, Akzente, Slangs und Sprachen von Eingewanderten zu hören. Das Landesmuseum nimmt die Besuchenden mit auf eine sinnliche Reise durch die Schweizer Sprachräume. Mit interaktiver Soundtechnik erfährt man, wie die Vorläufer unserer Sprachen geboren wurden, sie sich weiterentwickelten oder gar ausstarben, neue Sprach- und Kulturgrenzen entstanden und wie um sie gestritten wurde und auch heute noch gerungen wird. Zurück in der Gegenwart taucht die Ausstellung in die sprachliche Vielfalt des Alltags ein, wo die Sprache sowohl Ressource als auch Hindernis sein kann oder manchmal ganz einfach überhört wird.

Details zur Ausstellung